ADEXA informiert
Neue ADEXA-Tarifkommission nimmt Arbeit auf
Hamburg, 22. August 2010
Zu ihrer konstituierenden Sitzung trafen sich am Samstag die Mitglieder der ADEXA-Tarifkommission in Hamburg. Die neue Struktur dieses zentralen Organs, die auf der Hauptmitgliederversammlung im Frühjahr beschlossen wurde, soll die Schlagkraft der Gewerkschaft in Tariffragen erhöhen – dabei bleibt aber auch viel langjährige Verhandlungserfahrung erhalten. Eine erfreuliche Nachricht gab es gleich bei diesem ersten Treffen: Ein neuer Rahmentarifvertrag für den Kammerbezirk Nordrhein steht kurz vor dem Abschluss.
Seit ADEXA regelmäßig mit mindestens zwei Verhandlungspartnern auf Arbeitgeberseite – dem Arbeitsgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter (TGL) Nordrhein – über unterschiedliche Verträge verhandeln muss, sind die Anforderungen an die teilweise ehrenamtlich besetzte Tarifkommission gestiegen. Dem trägt die neue Zusammensetzung Rechnung.
Nachdem sich die Kommission in ihrer konstituierenden Sitzung eine Geschäftsordnung gegeben hatte, standen drei wichtige Themen auf der Tagesordnung:
- Der neue Rahmentarifvertrag mit der TGL ist unterschriftsreif. Er orientiert sich in allen wesentlichen Punkten (Arbeitszeit, Urlaubsanspruch von 33 Tagen, Freistellungsanlässe, …) an dem aktuell gültigen Bundesrahmentarifvertrag (BRTV) mit dem ADA, der seit Anfang 2009 gültig ist. Weitere Details dazu in Kürze.
- Da der BRTV vom ADA zum Jahresende 2010 gekündigt worden ist, wurden hier die Verhandlungspositionen festgelegt.
- Sowohl mit dem ADA als auch mit der TGL müssen neue Gehaltstarifverträge ausgehandelt und abgeschlossen werden, da ADEXA beide Verträge zum Jahresende kündigen wird. Auch hier wurden Forderungen auf Basis der diesjährigen Gehaltsumfrage sowie strategische Details besprochen.
Der nächste Termin mit dem ADA soll voraussichtlich Ende Oktober in Berlin stattfinden.
Kommentar
Die richtigen Signale für den Nachwuchs setzen
Die Nachwuchskampagne der ABDA ist mit Sicherheit notwendig. Aber bloße Werbung wird nicht ausreichen, um die realistisch kalkulierenden jungen Leute zu einer bestimmten Berufswahl zu bewegen. Neben der Sicherheit von Arbeitsplätzen spielen auch die Arbeitsbedingungen – finanziell wie qualitativ - eine wichtige Rolle. Hier können die Arbeitgeber in der kommenden Tarifrunde die richtigen Signale setzen – oder den Personalmangel weiter verschärfen, in dem sie engagierte und ehrgeizige Kandidaten in andere Branchen treiben. Das gilt bei der Berufswahl ebenso wie bei der beruflichen Neuorientierung hin zu anderen Branchen.
Tanja Kratt
ADEXA, Zweite Vorsitzende
Kontakt:
Barbara Neusetzer
ADEXA, Erste Vorsitzende
Tel. 0 30/3 61 00 66
Fax 0 30/36 28 49 04
E-Mail: vorsitz@adexa-online.de
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PTA-Tag 2010
Berlin war eine Reise wert
Die ADEXA-Fachgruppe PTA und die ADEXA Wissenswerkstatt hatten am 8. Mai zum Berufsgruppentag nach Berlin eingeladen. Auf dem Programm standen vier Vorträge zu Erkrankungen von Niere, Blase, Harnwegen und Prostata. Außerdem gab es arbeits- und tarifrechtliche Tipps der ADEXA-Juristin Minou Hansen. Für politisch Interessierte bot der anschließende Besuch des Bundestages ein besonderes Highlight.
Die Leiterin der PTA-Fachgruppe bei ADEXA, Ingrid Heberle, und Silke Kaja von der Wissenswerkstatt konnten Kolleginnen aus dem ganzen Bundesgebiet begrüßen und freuten sich besonders über die Teilnahme von Martina Busch von der Stuttgarter PTAheute-Redaktion. Auch der Büchertisch mit Fachliteratur des Deutschen Apotheker Verlags machte wieder einmal den „guten Draht“ nach Stuttgart deutlich.
Niereninsuffizienz
Dr. Andrea Liekweg, Fachapothekerin für Arzneimittelinformation, referierte über die Beratung niereninsuffizienter Patienten in der Apotheke. Aufgrund ihrer Tätigkeit im Krankenhaus Hamburg-Barmbek konnte sie in eindrucksvoller Weise die Problematik von Nierenschäden durch Arzneimittel schildern. Bei etwa 10 Prozent der Apothekenkunden ist die Filterfunktion der Niere schon beeinträchtigt. Da es sich um einen über Monate und Jahre voranschreitenden Prozess handelt, wird ein Nierenversagen oft viel zu spät erkannt. Häufigste Ursache einer chronischen Niereninsuffizienz sind diabetische Neuropathie, Bluthochdruck, Infektionen und Entzündungen der Nieren, Verengungen der ableitenden Harnwege und angeborene Nierenkrankheiten. Eine Kombination von Arzneimittel, die die Niere schädigen können, sind ACE-Hemmer, Diuretika und nichtsteroidale Antirheumatika.
Gerade in der Selbstmedikation müssen nierenkranke Patienten sorgfältig beraten werden. So sind zum Beispiel aluminiumfreie Antacida besser geeignet als aluminiumhaltige. Auch Antiallergika, Analgetika, Laxantien, Schlafmittel und viele weitere Medikamente sind kritisch zu betrachten. Prinzipiell sollte der Arzt lieber einmal mehr zu Rate gezogen werden.
Harnableitungsverfahren
Dietmar Hegeholtz, Leider der Kontinenzfachberatung der Firma Coloplast, gab einen Überblick über harnableitende Verfahren und die Versorgung mit Hilfsmitteln. In Deutschland leben 11 Millionen Menschen mit einer diagnostizierten und behandelbaren Harninkontinenz. Außerdem leiden ca. 70.000 Menschen mit Querschnittslähmung, 122.000 Menschen mit MS und 16-000 Menschen mit Spina bifida an einer Blasenfunktionsstörung. Für viele stellt die Selbstkatheterisierung eine günstige und sichere Methode zur Verhütung urologischer Komplikationen dar. Sie verbessert die Lebensqualität und reduziert Infekte um bis zu 90 Prozent gegenüber anderen Verfahren. Hinweise zu einer leitliniengerechten Versorgung und Produktinformationen rundeten den Vortrag ab.
Beispiele aus der Rechtsberatung
Nach der Mittagspause, die die Teilnehmerinnen für den Informationsaustausch und die Kontaktpflege nutzten, hielt ADEXA-Rechtsanwältin Minou Hansen einen Vortrag zum Arbeits- und Tarifrecht in der öffentlichen Apotheke: Zeugnis, Kündigung, Urlaub und Gehalt sind häufige Themen in der Rechtsberatung, aber auch spezielle Fragen wie die Kameraüberwachung in Apotheken wurden beantwortet. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welche Vorteile Mitglieder durch den Rechtsschutz ihrer Gewerkschaft haben.
Prostataleiden
Dr. rer. nat. Beate Kling wies in ihrem Vortrag zum benignen Prostatasyndrom darauf hin, wie wichtig auch für Männer die Vorsorge ist. Probleme beim Wasserlassen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Helfen können sowohl Medikamente auf pflanzlicher Basis in der Selbstmedikation wie rezeptpflichtige Arzneimittel.
Phytopharmaka bei Harnweginfekten
Anschließend stellte Apotheker Ole Goos (Firma Repha) Phytopharmaka zur Therapie und Prophylaxe von Harnwegsinfekten vor. Eine schonende Alternative zur konventionellen Antibiotikatherapie sind Präparate mit Merrettich- und Kapuzinerkresseextrakten. Durch den hohen Anteil von Senfölen haben sie ein breites Spektrum antibakterieller, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Mit Blick auf die zunehmenden Antibiotikaresistenzen können diese Mittel bei einfachen Harnwegsinfekten eine gute Alternative sein.
Erstmalig gab es nach den Vorträgen noch ein Rahmenprogramm: Die abendliche Führung durch den Deutschen Bundestag bot einen Einblick in die parlamentarische Arbeit sowie Informationen zur Geschichte, Kunst und Architektur des Gebäudes . Die Führung endete bei untergehender Sonne in der Reichstagskuppel. Dieser PTA-Tag wird noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Ingrid Heberle
Leiterin Fachgruppe PTA
Umfrage zu den Rabattverträgen:
Der Beratungssaufwand ist immer noch hoch
Die Rabattverträge sind in fast jeder Ausgabe der pharmazeutischen Fachzeitschriften erwähnt und führen in vielen Apotheken zu Diskussionen. Hier stellen wir Ihnen das Ergebnis einer Umfrage unter aktiven ADEXA-Mitgliedern vor, die im März 2010 bereits in der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ) veröffentlicht war.
Der Aufwand, den die Rabattverträge verursachen, ist nach wie vor sehr hoch, so die einhellige Meinung – dafür sorgen unter anderem laufende Änderungen und neue Vertragsabschlüsse.
Lieferschwierigkeiten gibt es in manchen Apotheken täglich, in anderen „zweimal wöchentlich“. Vor Weihnachten war es besonders stark – und auch dann, wenn sich durch Fusionen von Krankenkassen die Rabattpartner änderten. Insgesamt werde die Lagerhaltung immer schwieriger, und Arzneimittel müssten sehr oft neu bestellt werden, so eine Pharmazieingenieurin aus Chemnitz.
Rückfragen bei Ärzten erfolgen in manchen Apotheken im Schnitt zweimal wöchentlich, in anderen ist mehrmals täglich ein Anruf bei Arztpraxen nötig. Die Telefonate sind aber „leider zu selten erfolgreich“, weil viele Ärzte von den Aut-idem-Kreuzen irrtümlich Komplikationen befürchten.
Der Beratungsaufwand ist deutlich erhöht, gerade bei älteren, multimorbiden Patienten und bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Nicht selten wechseln Ärzte das verschriebene Präparat, ohne dem Patienten dies mitzuteilen; die Aufklärung findet dann in der Apotheke statt.
Probleme mit der Compliance werden im Kundengespräch nach wie vor mehrmals täglich deutlich – hier gibt es sogar eine Zunahme, berichten die Aktiven aus Bremen. „Patienten trauen den „anderen“ AM nicht und nehmen sie oft nicht aus Angst vor Nebenwirkungen. Oder sie nehmen von der alten Schachtel und von der neuen, weil sie nicht mehr wissen, dass es das gleiche ist. Teilweise sind die Namen auch sehr verschieden, da es inzwischen auch Rabattverträge mit Originalherstellern gibt.“
Fazit einer Aktiven: „Die Belieferung eines Rezeptes dauert seit den Rabattverträgen deutlich länger. Die Diskussion über Firmen und Kreuze ist oft für die Patienten so lästig, dass sie für Anwendungshinweise oder Dosierungen gar kein offenes Ohr mehr haben. Sie wollen dann nur noch weg.“ „Man verbringt zu viel Zeit mit dem Computer, zu wenig mit dem Patienten“, so eine bayerische Approbierte. „Der Personalbedarf muss endlich dem Mehraufwand angepasst werden, und der ist nach wie vor immens. Mit einer Absenkung des Kassenabschlags um 60 Cent pro Verordnung wäre das möglich – zum Wohle der Patienten“, heißt es aus der Landesgruppe Bremen.
In den Apotheken gibt es also noch keine Entwarnung, was die Rabattverträge angeht. Sowohl die Patienten als auch die Apothekenangestellten sind nach wie vor genervt. Und für den Erfolg der Arzneimitteltherapie bedeutet der Austausch häufig ein Risiko. Das hat auch eine Studie* des Marktforschungsunternehmens IMS Health im Auftrag des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) ergeben.
Dr. Sigrid Joachimsthaler
*Rabattverträge: Geld oder Leben? Dr. Thomas Kron, DocCheckNews vom 4.3.2010 (http://www.doccheck.com/de/)
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen mit den neuen AOK-Rabattverträgen an presse@adexa-online.de
Herbstsitzung der Apothekengewerkschaft:
ADEXA warnt vor dem Abschied vom Solidaritätsprinzip bei der Krankenversicherung
Zu ihrer jährlichen Herbstsitzung trafen sich Vorstand und Beirat der Apothekengewerkschaft ADEXA vom 6. bis 8. November im hessischen Mittelkalbach, um über (berufs)politische Fragen zu diskutieren und Kontakte mit den Bundesministerien vorzubereiten. Dafür kamen die Koalitionsvereinbarungen der neuen schwarz-gelben Regierung auf den Prüfstand. ADEXA lehnt bei der Krankenversicherung einkommensunabhängige Pauschalen und nichtparitätische Beiträge als unsolidarisch und arbeitnehmerfeindlich ab.
Das von Union und FDP geplante Verbot von Pick-up-Stellen für Arzneimittel stieß dagegen auf einhellige Zustimmung: „Wir sehen die Tendenz zu immer mehr „Apotheke light“ äußerst kritisch und wollen auch keine „Pharmazeuten light“ werden“, so die Erste Vorsitzende von ADEXA, Barbara Neusetzer. „Pick-up-Stellen sind nicht im Interesse der Patienten. Arzneimittel sind besondere Güter; dies muss auch für die Verbraucher deutlich bleiben.“
Mehrwertsteuersenkung gefordert
Für die von der Regierung geforderten Einsparungen bei Arzneimitteln verweist ADEXA auf eine Senkung der Mehrwertsteuer als probates Mittel. Neusetzer: „Im Gegensatz zu Hotelübernachtungen sind Medikamente wirklich lebensnotwendig – und die Kassen würden sofort spürbar entlastet.“ Auch Verhandlungen von Kassen und Pharmaindustrie über die Preise von Arzneimittelinnovationen würden zu Einspareffekten führen. Weitere Sparpotentiale sah der Beirat in der immer noch zu kleinteiligen Struktur der Kassenlandschaft.
Zweiklassenmedizin droht
Den von der Koalition geplanten Abschied aus der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung lehnt ADEXA kategorisch ab. „Schon jetzt sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch den 0,9-prozentigen Sonderbeitrag stärker belastet. Ein Einfrieren der Arbeitgeberbeiträge bei 7,0 Prozent führt unweigerlich zu einer wachsenden Belastung für die Angestellten“, so Tanja Kratt, Zweite Vorsitzende von ADEXA. Auch einkommensunabhängige Beitragspauschalen stoßen auf Ablehnung: „Das wäre der Abschied von der Solidargemeinschaft und führt unweigerlich in eine Zweiklassenmedizin“, so die einhellige Meinung der ADEXA-Aktiven. Sie fordern vom neuen Gesundheitsministerium, für Kinder und Jugendliche ab 12 bis 18 Jahren wieder die Erstattungsfähigkeit von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu ermöglichen.
Neben den politischen Diskussionen wurden zukunftsorientierte Vorschläge zur Satzung für die im April 2010 stattfindende Hauptmitgliederversammlung von ADEXA erarbeitet.
ADEXA und Sächsischer Apothekerverband
Warnung vor Lohndumping und Fachkräftemangel
Ende September trafen sich Spitzenvertreter des Sächsischen Apothekerverbands und der Apothekengewerkschaft ADEXA in Düsseldorf zu einem Gespräch am Rande der Expopharm. Dabei ging es um die Gehaltssituation im Freistaat Sachsen für MitarbeiterInnen in öffentlichen Apotheken und deren Auswirkungen auf den aktuellen Mangel an Fachkräften und künftige Engpässe beim pharmazeutischen Nachwuchs.
Basis des Gesprächs war eine Gehaltsumfrage, die ADEXA im Sommer unter ihren sächsischen Mitgliedern durchgeführt hatte. Danach beziehen rund 82 Prozent der Befragten ein Gehalt, das unter dem bundesweiten Tarif liegt.
Die Vorsitzende des Sächsischen Apothekerverbandes, Monika Koch, und der Geschäftsführer des SAV, Dr. Ulrich Bethge, haben ADEXA in dem Gespräch versichert, dass dieser Zustand auch bei den sächsischen Arbeitgebervertretern Besorgnis auslöst. Auch in Sachsen herrscht inzwischen ein Mangel an Fachkräften und hier insbesondere bei den Approbierten. Niedrige Gehälter verschärfen dies Problem und ziehen Personal in andere Kammerbezirke ab bzw. wirken abschreckend auf den (potentiellen) Nachwuchs. Die Zahl an Pharmazieingenieuren ist ebenfalls rückläufig, da es keine Ausbildung zu diesem Beruf mehr gibt, und kann den Approbiertenmangel künftig immer weniger ausgleichen.
Sowohl der SAV als auch ADEXA nehmen die sich abzeichnenden Probleme sehr ernst. Es muss jetzt dafür gesorgt werden, dass es in den Präsenzapotheken heute und in Zukunft ausreichend qualifiziertes pharmazeutisches Personal für eine flächendeckende und sichere Arzneimittelversorgung und Beratung der Patienten gibt. Darin sind sich SAV und ADEXA einig: „Wir appellieren gemeinsam an die Apothekenleiter in Sachsen, dazu beizutragen, dass die Arbeitsplätze in Apotheken wieder attraktiver werden“.
Beide Seiten wollen weiter im Gespräch bleiben und sich unter anderem über die Möglichkeiten betrieblicher Altersvorsorge austauschen.
Filmporträt der Apothekengewerkschaft: Videoclip geht online
Die Apothekengewerkschaft ADEXA präsentiert sich zur Expopharm 2009 erstmals in bewegten Bildern auf der eigenen Website. Der rund vierminütige Videoclip geht auf die vielfältigen Vorteile einer Mitgliedschaft wie Tarifbindung, Rechtsschutz, berufspolitische Vertretung und Fortbildungsangebote ein und lässt auch die ADEXA-Aktiven zu Wort kommen.
Schauen Sie doch einfach gleich rein unter www.adexa-online.de!
Tarifverträge für Apothekenangestellte in Nordrhein
Neue Gehaltsstufen, mehr Geld für Azubi und Praktikanten
Ab dem 1. Juli gibt es im Kammerbezirk Nordrhein für die PKA-Auszubildenden sowie Pharmazie- und PTA-Praktikanten mehr Geld. Durch den neuen Vertrag erhöht sich die Ausbildungsvergütung um 10,00 Euro pro Monat für alle Azubi und Praktikanten.
Außerdem tritt zum gleichen Termin der erste Schritt der neuen Entgeltstruktur im Gehaltstarifvertrag in Kraft. Dadurch erreichen jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter früher die nächste Gehaltsstufe. Mehr zu den neuen Gehaltsstufen hier.
Jubiläum
55 Jahre Apothekengewerkschaft
ADEXA – die Apothekengewerkschaft feiert 55. Geburtstag! Auf dem Apothekertag am 21. Juni 1954 in München wurde der „Bundesverband der Angestellten in öffentlichen Apotheken“ (BVA) gegründet. Im Jahr 2004 wurde aus dem BVA die Apothekengewerkschaft ADEXA. Heute ist ADEXA eine moderne und professionelle Branchengewerkschaft, die sich für die Interessen aller Berufsgruppen in der Apotheke einsetzt – auch der Auszubildenden. Wie vor 55 Jahren ist sie im Bereich der öffentlichen Apotheken die einzige Tarifvertretung.
Lesen Sie hier mehr über die Ziele von ADEXA für die nächsten Jahre.
EuGH-Urteil: Apothekengewerkschaft ADEXA fordert mehr Personalinvestitionen
Das deutsche Fremdbesitzverbot für Apotheken ist europarechtskonform. Deutschland darf den Besitz und die Betriebserlaubnis von Apotheken weiterhin approbierten Apothekern vorbehalten.
Eine Stellungnahme von Barbara Neusetzer, Erste ADEXA-Vorsitzende, finden Sie hier.
Neuer Gehalts- und Bundesrahmentarifvertrag
Nach längeren Verhandlungen einigten sich die Tarifpartner ADEXA – Die Apothekengewerkschaft und der Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) auf einen neuen Gehalts- und Bundesrahmentarifvertrag.
Mehr dazu hier.
Neuer Gehaltstarifvertrag für Nordrhein
Rückwirkend zum 1. Januar 2009 haben sich die Apothekengewerkschaft ADEXA und die Tarifgemeinschaft der Apothekenleiter Nordrhein (TGL) auf einen Gehaltstarifabschluss für den Kammerbezirk Nordrhein geeinigt.
Die neue ADEXA-Gehaltstabelle finden Sie hier.