Willkommen zum E-Learning:
„Pille Danach – Frauen sicher beraten“

Bild: © contrastwerkstatt - Fotolia.com

Ist etwas schiefgelaufen in Sachen Verhütung, sind Frauen und Mädchen dem Risiko einer ungewollten Schwangerschaft ausgesetzt. Im vergangenen Jahr wurde die Pille Danach aus der Rezeptpflicht entlassen und der Zugang dazu erleichtert. Etwa 60.000 Frauen pro Monat nutzen die Pille Danach nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, was den Beratungsbedarf zu den Präparaten verdeutlicht. Auch nach über einem Jahr Rezeptfreiheit der Pille Danach gibt es immer noch Unsicherheiten bei der Beratung. Deshalb haben wir nicht nur die Unterschiede der beiden erhältlichen Wirkstoffe genau unter die Lupe genommen, sondern Sie erhalten auch Hintergrundwissen zum Menstruationszyklus und erfahren, wann man welchen Wirkstoff einsetzt. Außerdem haben wir Infografiken für Sie zusammengestellt, mit denen Sie die Zusammenhänge auf einen Blick erfassen können. Am Ende des Kurses gelangen Sie zur zertifizierten Fortbildung. Wenn Sie 70 % der Fragen zur Lernerfolgskontrolle richtig beantwortet haben, erhalten Sie einen Fortbildungspunkt. Dieses E-Learning wurde von der PTAheute-Online-Redaktion in Zusammenarbeit mit HRA Pharma Deutschland GmbH erstellt, die sowohl die Ulipristalacetat-haltige Pille Danach (ellaOne®) als auch die Levonorgestrel-haltige Pille Danach (PiDaNa®) vertreibt. Aufgrund langjähriger Erfahrung mit beiden zur oralen Notfallkontrazeption zugelassenen Wirkstoffe können vergleichende Studien anschaulich aufbereitet vorgestellt werden.

Einleitung

Jährlich passieren in Deutschland schätzungsweise 2,4 Millionen Verhütungspannen (Nappi et al., 2014). Circa jede 5. Frau im gebärfähigen Alter, die sexuell aktiv ist, hat einmal im Jahr ungeschützten Geschlechtsverkehr (Destatis - Statistisches Bundesamt, 2014). Durch den ungeschützten Geschlechtsverkehr, in der Fachsprache auch UPSI (unprotected sexual intercourse) genannt, sind die Frauen dem Risiko einer ungeplanten Schwangerschaft ausgesetzt. Durch die Befreiung der Pille Danach aus der Rezeptpflicht ist der Zugang zur Pille Danach erleichtert worden. Dadurch nutzen ca. 60.000 Frauen pro Monat die Pille Danach (Marktzahlen 2014/2015). Doch diese ca. 720.000 Packungen abgegebener Pillen Danach pro Jahr stehen nicht im Verhältnis zu den 2,4 Millionen Risikosituationen. Demnach handeln nur 30 % der Frauen nach dem UPSI. Der Rest der Frauen sitzt das Risiko aus oder weiss nicht, dass es eine Möglichkeit der Prävention nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr gibt. Dies führt zu ungewollten Schwangerschaften und deren gesundheitlichen, sozialen und finanziellen Konsequenzen. Mit Ihrer Beratung können Sie den Frauen, die zu Ihnen in die Apotheke kommen und nach der Pille Danach fragen, schnell helfen, das Risiko für eine ungewollte Schwangerschaft zu senken. Damit die Pille Danach eine ungewollte Schwangerschaft verhindert, ist schnelles Handeln wichtig. Warum das so ist und wie Sie Ihrer Kundin sicher und schnell helfen können, erfahren Sie in diesem E-Learning.