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Desserts, Brot und Kuchen - Salzige Kuchen

Holderkuchen

Viele kennen, auch außerhalb des Schwabenlandes, den Zwiebelkuchen. Der gesalzene Rahmkuchen dagegen ist weniger bekannt. Und ein salziger Kuchen mit Holunderblüten wohl noch weniger. Im Dialekt wird dieser auch „Holdersteckling“ genannt. Die getrockneten Holunderblüten aus der Apotheke kann man also nicht nur für einen Tee verwenden.

Zutaten für ein großes, rundes Backblech:

  • 375 g Dinkelmehl 1050
  • 20 g Hefe (1/2 Würfel)
  • 1 Prise Zucker
  • 50 g Butter
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • Salz

Für den Belag:

  • 2 Becher Sauerrahm
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Salz
  • weißer Pfeffer
  • 3 EL Holunderblüten

Zubereitung:

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken.
  • Die Hefe hinein geben, mit dem Zucker bestreuen und mit der Milch verrühren.
  • Die Butter in kleine Stücke am Rand verteilen.
  • Die Hefe gehen lassen, bis sie Blasen wirft. Dann das Ei und das Salz dazugeben und einen glatten Teig formen. Zugedeckt gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Für den Belag den Sauerrahm mit dem Ei, dem Eigelb, Salz und Pfeffer verrühren.
  • Den Hefeteig ausrollen und auf das Blech geben. Dabei einen Rand formen.
  • Den Belag darüber geben und gleichmäßig verteilen.
  • Die Holunderblüten darüber streuen.
  • Bei 200 Grad 30 Minuten backen.

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Zucchinikuchen

Etwas abgewandelt wird dieser Kuchen von einer schwäbischen Familie im Backhaus gebacken. Ein italienisch angehauchter schwäbischer Kuchen und hier ist das Rezept:

Zutaten für 1 großes, eckiges Blech:

  • 500 g Mehl Type 1050
  • 2 Eier
  • 100 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1/8 l Milch
  • 30 g Hefe

Für den Belag:

  • 2 Becher Schmand à 200g
  • 2 Eier
  • 1 Zucchini
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Mozzarella 

Zubereitung:

  • Aus Mehl, Eier, Butter, Salz, Milch und Hefe einen Hefeteig erstellen.
  • An einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad erhitzen.
  • Schmand mit den Eiern verrühren, salzen und pfeffern.
  • Die Zucchini und den Mozzarella würfeln.
  • Das Blech fetten und den Teig darauf ausrollen.
  • Den Eierschmand darauf verteilen. Die Zucchini- und Mozzarella-Würfel gleichmäßig darüber streuen.
  • Ca. 1 Stunde backen.

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Kürbis-Spinat-Flammkuchen

Spinat enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, Alpha- und Beta-Carotin und Folsäure. Seine Bitterstoffe unterstützen die Verdauung. Viel zu schade, um ihn nur als Rahmspinat zu essen. Auf diesen Flammkuchen wird er nach dem Backen in Streifen geschnitten roh auf den Belag aufgetragen. Der Kürbis liefert Carotine, der Schafskäse Eiweiß und Calcium und das Dinkelmehl die Kohlenhydrate.

Zutaten für 1 Blech:

  • 250 g Dinkelmehl 1050
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Messerspitze Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 200 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Sauerrahm
  • 200 g Schafskäse
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Handvoll Spinatblätter 

Zubereitung:

  • Das Mehl mit der Trockenhefe vermischen, dann Zucker, Salz und Wasser unterrühren. Zu einem glatten Teig kneten, abdecken und gehen lassen.
  • Inzwischen den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
  • Den Hokkaido-Kürbis waschen, in Spalten schneiden und hobeln.
  • Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  • Den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken, mit dem Sauerrahm vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf ausrollen.
  • Die Käse-Sauerrahm-Mischung darauf geben.
  • Mit dem Hokkaido-Kürbis und den Frühlingszwiebeln belegen und 10 bis 15 Minuten im Backofen backen. Anschließend den Spinat darüber streuen.

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