Schlaf gut!

Schlafmittel zählen zu den Präparaten, die in der Apotheke häufig abgegeben werden. Egal ob auf Rezept oder im OTC-Bereich, viele Kunden benötigen Hilfe, um schlafen zu können. Wie und wann diese Mittel eingesetzt werden und was Sie für Ihre Beratung dazu wissen sollten, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

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Leseprobe 1&2/2020 – Schlaf gut!

Foto: Andrew_Deer – iStockphoto.com

Schlaf – Es gibt doch nichts Besseres als eine ordentliche Mütze voll Schlaf, oder? Doch warum muss man schlafen und welche Prozesse laufen dabei im Körper ab?

Schlaf galt lange Zeit als todesähnlicher Zustand. Erst seit der Neurologe Hans Bauer 1928 das Elektroenzephalogramm (EEG) zur Aufzeichnung von Hirnströmen entwickelte, gilt es als wissenschaftlich belegt, dass Schlaf kein passiver Zustand ist. Physiologisch gesehen ist Schlaf eine hochaktive Zeit, in der in den meisten Organen Regenerations- und Aufbauprozesse ablaufen. Hierfür schaltet der Organismus auf Sparflamme – Atmung und Puls verlangsamen sich, die Körpertemperatur sowie der Blutdruck sinken. Darüber hinaus reduziert sich die Konzentration des Stresshormons ­Cortisol, die Muskulatur erschlafft und das Nervensystem ist weniger erregbar. Parallel dazu laufen verschiedene aufbauende Stoffwechselvorgänge ab. So werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die neue Zellen entstehen lassen. Das Immunsystem wird aktiviert, um Krankheitserreger abzuwehren und Heilungsprozesse zu fördern. Auch bestimmte Hirnareale laufen im Schlaf auf Hochtouren, Erlebtes wird verarbeitet und am Tag Gelerntes im Langzeitgedächtnis gespeichert.

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PTAheute Ausgabe 24

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