Nagelpilz – die Behandlung

Bild: Almirall Hermal GmbH

Abwarten hilft bei Nagelpilz nicht. Eine Onychomykose muss in jedem Fall behandelt werden, denn die Pilzerkrankung heilt nicht von selbst wieder aus. Welche Nagelpilz-Therapie optimal ist, hängt in erster Linie davon ab, wie sehr der Nagel schon befallen und geschädigt ist.

Den Grundstein bildet eine topische Therapie, also eine äußerliche, lokale Behandlung des Nagels. Sie ist als alleinige Therapiemaßnahme immer dann ausreichend, wenn die Nagelwachstumszone nicht befallen ist.

Hat sich der Pilz bereits auf der Matrix des Nagels ausgebreitet, sollte der Kunde an den Arzt verwiesen werden. Er kann dann eine geeignete Therapie einleiten. Dazu gehört dann ein systemisches Antimykotikum, das in jedem Fall mit einer topischen Behandlung kombiniert werden sollte.

Ausdauer ist nötig

Die goldene Regel gegen Nagelpilz lautet: Ausreichend lange behandeln! Andernfalls kann es zu Rückfällen kommen. Die topische Therapie wird so lange angewandt, bis der Nagel wieder gesund herausgewachsen ist. Da Nägel nur langsam wachsen, dauert das seine Zeit. An den Händen rechnet man mit etwa sechs Monaten, an den Füßen mit neun bis zwölf Monaten. Diese Information ist wichtig für den Kunden, der vielleicht eine schnellere Besserung erwartet.

Eine schnelle Lösung gibt es für Kunden mit Nagelpilz somit nicht. Umso wichtiger ist es, für sie eine Therapieform zu wählen, die nicht nur effektiv, sondern möglichst einfach und bequem in der Anwendung ist.

Pflichttext:
Ciclopoli® gegen Nagelpilz

Wirkstoff: 8% Ciclopirox. Zusammensetzung: 1 g wirkstoffhaltiger Nagellack enthält 80 mg Ciclopirox. Sonstige Bestandteile: Ethylacetat, Ethanol 96%, Cetylstearylalkohol, Hydroxypropylchitosan, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen der Nägel durch Dermatophyten und/oder andere Ciclopirox-sensitive Pilze. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff. Kinder unter 18 Jahren (fehlende Erfahrung). Nebenwirkungen: Sehr selten Rötung, Schuppung, Brennen und Jucken an den behandelten Stellen. Warnhinweis: Enthält Cetylstearylalkohol, örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. irritative Kontaktdermatitis) möglich. Apothekenpflichtig. Stand: Jan. 2017. 

Polichem SA; 50, Val Fleuri; LU-1526 Luxemburg. Mitvertrieb: Almirall Hermal GmbH, Geschäftsbereich Taurus Pharma; Scholtzstr. 3; D-21465 Reinbek info@almirall.de