Nagelpilz kann jeden treffen

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Egal ob Yogamatte, Dusche oder Hotelteppich: Da die Verursacher von Nagelpilz überall vorkommen, kann sich prinzipiell auch jeder Mensch mit ihnen infizieren. Allerdings gibt es Personengruppen, die anfälliger für Nagelpilz sind als andere.

Um eine effiziente Barriere gegen Nagelpilz bilden zu können, muss die Nagelplatte unverletzt und das Nagelbett gut durchblutet sein. Außerdem bedarf es einem intakten Immunsystem. Ein erhöhtes Risiko für eine Onychomykose haben daher Menschen mit einer verminderten Immunkompetenz oder mit arteriellen oder venösen Durchblutungsstörungen.


Dazu gehören beispielsweise:

  • Menschen mit einer HIV-Infektion
  • Menschen mit einer Psoriasis-Erkrankung
  • Menschen, die eine immunsuppressive Therapie erhalten (etwa längerfristig höhere Dosen von Kortikosteroiden)
  • Menschen in höherem Lebensalter
  • Diabetiker
  • Raucher


Schäden an der Nagelplatte können beispielsweise beim Laufen in engen Schuhen, beim Tragen von High Heels, sowie beim Sport entstehen. Der hohe Druck, der dabei auf die Zehen und die Zehennägel ausgeübt wird, kann zu Minirissen in der Nagelplatte führen, die für Pilzerreger dann ein ideales Einfallstor darstellen.

Im Schwimmbad und/oder der Sauna quellen Haut und Nägel aufgrund der Feuchtigkeit auf. Pilzerreger haben dadurch leichtes Spiel einzudringen. Die Gefahr, sich mit Nagelpilz zu infizieren, ist hier besonders groß.

Nagelpilz befällt vor allem die Zehennägel. Sie sind siebenmal häufiger betroffen als Fingernägel. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Fingernägel schneller wachsen (etwa drei Mal so schnell). Damit haben die Erreger auf Zehennägeln mehr Zeit, um sich auszubreiten.

Beratungstipp

Nagelpilz ist nach wie vor ein Tabuthema. Denn landläufig herrscht hartnäckig die Auffassung, dass die Infektion auf mangelnde Hygiene zurückzuführen ist. Das ist jedoch falsch. Sprechen Sie diesen Aspekt beim Kunden aktiv an. Das kann die Beratungssituation deutlich entspannen.

Quellen:

1 Faergemann & Baran. Epidemiology, clinical presentation and diagnosis of onychomycosis. Br J Dermatol 2003, 149 (Suppl. 65): 1-4.

2 Hanecke E. Fungal infections of the nail. Semin Dermatol 1991, 10: 41-53.

Pflichttext:
Ciclopoli® gegen Nagelpilz

Wirkstoff: 8% Ciclopirox. Zusammensetzung: 1 g wirkstoffhaltiger Nagellack enthält 80 mg Ciclopirox. Sonstige Bestandteile: Ethylacetat, Ethanol 96%, Cetylstearylalkohol, Hydroxypropylchitosan, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Pilzerkrankungen der Nägel durch Dermatophyten und/oder andere Ciclopirox-sensitive Pilze. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff. Kinder unter 18 Jahren (fehlende Erfahrung). Nebenwirkungen: Sehr selten Rötung, Schuppung, Brennen und Jucken an den behandelten Stellen. Warnhinweis: Enthält Cetylstearylalkohol, örtlich begrenzte Hautreizungen (z. B. irritative Kontaktdermatitis) möglich. Apothekenpflichtig. Stand: Jan. 2017. 

Polichem SA; 50, Val Fleuri; LU-1526 Luxemburg. Mitvertrieb: Almirall Hermal GmbH, Geschäftsbereich Taurus Pharma; Scholtzstr. 3; D-21465 Reinbek info@almirall.de