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Gut beraten bei Nagelpilz

Bild: dima_sidelnikov / istockphoto

Mit dem Frühjahr kommt die Zeit der offenen Schuhe, Sandalen und des Barfußlaufens. Doch bei manchen weilt die Frühjahrsfreude kurz: Hat sich über den Winter Nagelpilz breit gemacht, ist nun eine schnelle kompetente Beratung gefragt.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt der Saisonwechsel: Dicke Pullis, Wollsocken und Winterschuhe wandern in den Schrank; die Hornhaut an den Füßen wird entfernt und die Fußnägel auf Vordermann gebracht. Doch hat sich unbemerkt und in warmen Strümpfen gut verpackt über den Winter Nagelpilz breit gemacht, wird die anfängliche Sommerstimmung schnell getrübt. Viele Nagelpilzgeplagte kommen nun mit dem Wunsch nach einer schnellen Lösung in die Apotheke. Was viele jedoch nicht wissen: Nagelpilz ist mehr als ein rein kosmetisches Problem, denn er heilt nicht von alleine. Im Gegenteil! Die Infektion ist ansteckend und kann sich auf die umliegende Haut oder andere Körperregionen ausbreiten. Auch der Ehepartner, Kinder oder Enkel können sich anstecken. Unbehandelt kann der gesamte Nagel zerstört werden. Auch ist eine schnelle Lösung bzw. Kurzzeittherapie bei Nagelpilz nicht möglich. Was alle Behandlungsmethoden eint: Der Nagel muss zur Heilung vollständig gesund nachwachsen – die Dauer der Behandlung ist dementsprechend immer abhängig vom Befallsgrad und von der Geschwindigkeit des Nagelwachstums. Dieses ist naturgemäß langsam. An den Fingernägeln dauert es ca. 6 Monate, an den Füßen 9–12 Monate bis der Nagel wieder gesund nachgewachsen ist. Entsprechend viel Zeit sollte für die Behandlung eingeplant werden. Eine kompetente Beratung durch das Apothekenteam ist bei Nagelpilz daher besonders wichtig.

Diagnose Nagelpilz: Kein Grund sich zu schämen

Nagelpilz ist weit verbreitet, rund jeder sechste Erwachsene und jeder Zweite über 65 Jahre ist betroffen. Die Infektion beginnt zunächst harmlos, der Nagel wird trüb und glanzlos. Bei fortschreitendem Befall verfärbt sich die Nagelplatte gelb-bräunlich, verändert die Struktur und wird bröckelig. Den Betroffenen ist die Infektion meist sehr unangenehm. Auch wenn Nagelpilz nicht schön aussieht, ist es kein Grund sich zu schämen: Es kann jeden treffen.

Im gesunden Zustand bildet die Nagelplatte eine kompakte und undurchlässige Barriere. Doch bereits kleinste Risse und Schädigungen des Nagels ermöglichen den Erregern einzudringen und sich hartnäckig im Nagel einzunisten. Dabei muss man keine Primaballerina sein; bereits das Tragen zu enger Schuhe, drückender High-Heels oder das Stoßen des Fußzehs am Tischbein verursachen Mikrorisse im Nagel.

Es gibt kein Entkommen: Egal ob auf der Yogamatte, in der Sauna oder dem Badvorleger, die Pilzerreger kommen überall vor. Der häufigste Erreger ist -Trichophyton rubrum. Er gehört zu der Gattung der Fadenpilze (Dermatophyten) und kann neben den Nägeln auch die Haut befallen und z. B. Fußpilz verursachen. Seltener sind Schimmelpilze und Hefen Auslöser der Infektion. Der Leidensdruck der Betroffenen ist besonders hoch, wenn der Sommer und die Sandalenzeit vor der Tür stehen. Viele Nagelpilzgeplagte suchen jetzt Rat in der Apotheke, um die unschöne Infektion zu bekämpfen.

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