Mein-Schmerz.de: neuer Service für Schmerzpatienten

Mein-Schmerz.de ist ein Serviceangebot von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) - Bild: © Gino Santa Maria - Fotolia.com

Schmerzpatienten kann man beim Kundengespräch auf einen neuen Online-Service aufmerksam machen: Das Internetportal mein-Schmerz.de bietet eine einfache Möglichkeit der Schmerzdokumentation. Der Patient kann sich damit auch auf den nächsten Arzttermin vorbereiten.

Schmerzdokumentation einfach gemacht

Jeder Schmerzpatient kann ab sofort – unabhängig vom jeweiligen Versicherungsstatus – die neue Plattform www.mein-schmerz.de nutzen. Hier kann man die individuellen Beschwerden online erfassen. Es besteht die Möglichkeit, sich auf dieser Plattform registrieren zu lassen und ein kostenloses Konto zu erstellen. Der Patient kann dann alle Befragungen speichern und damit auch im Verlauf bewerten. So lässt sich beispielsweise das Ansprechen auf eine neue Therapie überprüfen. 

Gut vorbereitet für den Arztbesuch

Daneben kann man die neue Plattform aber auch ohne Registrierung – also ganz anonym – nutzen. Der Schmerpatient füllt dann einen Fragebogen aus, um darauf aufbauend einen Bericht erstellt zu bekommen. So ist der Patient beispielsweise für den nächsten Termin beim Therapeuten optimal vorbereitet. Der behandelnde Arzt kann sich auf dieser Grundlage einen schnellen Überblick über den individuellen Schmerz- und Therapieverlauf verschaffen. Das erleichtert ihm auch die Therapiewahl. 

Selbst aktiv werden!

Bei mein-Schmerz.de handelt es sich um ein Serviceangebot von Deutscher Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und Deutscher Schmerzliga e.V. (DSL). Die Betreiber betonen, dass kein Nutzer Angst haben muss vor einer Identifizierung personenbezogener Angaben. Der Datenschutz sei gewährleistet.

Um den Online-Service nutzen zu können, benötigt der Patient lediglich ein internetfähiges Endgerät. Erforderlich ist außerdem die Bereitschaft, selbst aktiv zu werden. Schmerzexperten bemängeln die zunehmende Inaktivität vieler Betroffener. Diese hätten offenbar den Glauben daran verloren, selbst etwas gegen ihre Beschwerden unternehmen zu können.


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. 

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