Noch ganz klein – schon brandverletzt!

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Zum diesjährigen „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember stehen die Kleinsten im Blickpunkt. Eltern müssen frühzeitig auf Prävention von Verbrennungen und Verbrühungen ihrer Kleinkinder hingewiesen werden, betont die Initiative Paulinchen e.V. Gerade in der jetzigen Jahreszeit lauern viele Gefahren.

Zum neunten Mal thematisiert der „Tag des brandverletzten Kindes“ Brandverletzungen bei Kindern. In diesem Jahr steht der 7. Dezember unter dem Motto „Noch ganz klein – schon brandverletzt“ und weist damit auf Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle bei den Kleinsten hin: Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder.

Zu Hause passiert am meisten

Kinder unter fünf Jahren stellen eine Hochrisikogruppe dar. Ihre Haut ist erst ungefähr ein Fünftel so dick wie Erwachsenenhaut. Brandverletzungen erreichen deshalb bei ihnen schnell schlimme Ausmaße. Was viele Menschen nicht ahnen: Die meisten Brandverletzungen bei kleinen Kindern passieren im häuslichen Bereich. Zur Advents- und Weihnachtszeit, wenn man es zu Hause warm und stimmungsvoll haben möchte, entstehen besonders viele Gefahren. Eine der Hauptunfallursachen sind Verbrühungen, zum Beispiel mit einer Tasse heißem Tee. Aber auch Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Öfen haben in den letzten Jahren zugenommen. Darauf macht „Paulinchen e.V.“ aufmerksam.

Die Kleinsten richtig schützen

Eltern von Kleinkindern kann man für die Gefahren, die im Alltag lauern, sensibilisieren. Wichtige Schutzmaßnahmen sind:

  • Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen.
  • Kabel (z. B. vom Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunterhängen lassen.
  • Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern.
  • Badewassertemperatur kontrollieren.
  • Wärmflaschen fest verschließen.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren.
  • Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen.

Quelle: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.