PTAheute-Kongress bei der INTERPHARM 2017 in Bonn

Rezeptur-Symposium mit großer Live-Demonstration

Die Interpharm, der größte pharmazeutische Fortbildungskongress in Deutschland für PTA, Apotheker, Pharmazieingenieure und PKA findet am 31. März und 1. April 2017 in Bonn statt. Verpassen Sie nicht den großen PTAheute-Kongress mit erstklassigen Referenten, die Themen direkt aus der Praxis aufgreifen.


Programm am Freitag, 31. März 2017

Die Apothekenpraxis wird ganz im Mittelpunkt des ersten Kongresstages stehen. Aus erster Hand erhalten Informationen, die Sie sofort in der Beratung umsetzen können. Denn gerade wenn es um Themen wie Zytostatika geht, ist Ihr Fachwissen gefragt!

Unser PTAheute-Kongress bietet Ihnen zu Oralen Zytostatika sowie dem Nebenwirkungsmanagement der Tumortherapie zwei spannende Experten-Vorträge. In einem weiteren Vortrag „Mit Volldampf in die Beratung“ werden die verschiedenen Verdampfer- und Verneblersysteme unter die Lupe genommen. Lernen Sie die verschiedenen Gerätetypen und das Zubehör aus der Apotheke kennen!  Bestimmt haben Sie vom Arzt schon einmal Laborwerte Ihres Blutbildes bekommen. Doch was sagen diese Werte aus? Die wichtigsten Parameter werden Ihnen auf der INTERPHARM verständlich erklärt. In unserer Schüßler- bzw. Homöopathie-Sprechstunde am Nachmittag des ersten Kongresstages lernen Sie von unseren Ärzten Peter Emmrich und Dr. Markus Wiesenauer den Einsatz von Schüßler-Salzen und homöopathischen Einzelmitteln kennen.

Krebstherapie mit oralen Zytostatika

Neben der Chemotherapie in Form von Infusionen werden zunehmend mehr Zytostatika als sogenannte Zytoralia eingenommen. Für die Apotheke bedeutet dies, sich mit den verschiedenen Substanzen auszukennen.  Jürgen Barth wird Ihnen in seinem Vortrag einen Einblick in die therapeutischen Möglichkeiten von Krebserkrankungen mit oralen Zytostatika geben und auf welche wichtigen Dinge zu achten ist. So spielen beispielsweise auch Interaktionen mit Lebensmitteln eine wichtige Rolle, die der Tumorpatient im Alltag berücksichtigen sollte.

Nebenwirkungen einer zytostatischen Therapie erkennen und gezielt beraten

Die Therapie mit Zytostatika ist häufig von Nebenwirkungen begleitet. Bedingt durch die Arzneimittelwirkung können Diarrhö, Mukositis oder Hautprobleme auftreten, die für den Patienten eine zusätzliche Belastung sind. Erfahren Sie im Vortrag von Claudia Woeste, welche wichtigen Beratungsaspekte sich daraus für die Apotheke ergeben.

Mit „Volldampf“ in die Beratung: Vernebler- und Verdampfersysteme richtig anwenden

Vernebler- und Verdampfersysteme werden häufig bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten des Inhalierens. Gerade in puncto Technik hat sich in den letzten Jahren einiges geändert: Denn der klassische „Kopfdampf“ mit dem Kopf über einer Wasserschüssel ist nicht für jede Therapie geeignet. In der Apotheke gibt es verschiedene Verneblersysteme und Gerätetypen, die Ihnen von Frau Dr. Sabine Werner in ihrem Vortrag vorgestellt werden. Auch auf verschiedene Zubehörteile wird dabei eingegangen.

Was sagt das Blutbild über die Gesundheit aus?

Sicherlich wurden bei Ihnen auch schon einmal verschiedene Blutwerte bestimmt. Doch was bedeuten die Werte genau?  Dorothea Esser führt Sie in ihrem Vortrag durch das „kleine Blutbild“ und verrät Ihnen, auf was bei den Blutwerten zu achten ist. Dabei wird sie in ihrem Vortrag auch auf die Stoffwechsel- Leber- und Entzündungsparameter genauer eingehen. Weiter erfahren Sie was wichtig ist, wenn Sie Blutuntersuchungen in der Apotheke durchführen möchten. 

Schüßler-Salze: Fälle aus der Praxis

Peter Emmrich verrät Ihnen in seiner „Schüßler-Sprechstunde“, welche der zwölf Basissalze bei verschiedenen Indikationen eingesetzt werden können. Anhand von Fallbeispielen aus seiner eigenen Praxis können Sie seine Therapieempfehlungen verständlich nachvollziehen.

Homöopathie: Fälle aus der Praxis

Dr. Markus Wiesenauer, ausgewiesener Homöopathie-Experte, wird Ihnen anhand vieler Fallbeispiele aus seiner eigenen naturheilkundlichen Praxis den Einsatz verschiedener homöopathischer Einzelmittel aufzeigen.

Bild: © benicoma - Fotolia.com

Programm am Samstag, 1. April 2017

Erleben Sie auf dem Rezeptur-Symposium am 01. April 2017 die Herstellung verschiedener Darreichungsformen in Form von Vorträgen und einer Videoprojektion. Drei Teams erläutern Ihnen die Herstellung von Kapseln, Augentropfen und halbfesten Zubereitungen. Da die Rezepturen vor Ort hergestellt werden, sind Sie als Teilnehmer der INTERPHARM live mit dabei.

Augentropfen und Augensalben: Aseptische und sterile Herstellung mit Live-Demonstration

Die Herstellung von Augentropfen erfordert besondere Sorgfalt. Hygienemaßnahmen, die Vorbereitung des Arbeitsplatzes sowie die Grundlagen des aseptischen Arbeitens sind wichtige Voraussetzungen. Lernen Sie die verschiedenen Herstellungsschritte von Lösungen, Suspensionen und Augensalben kennen. Auch werden geeignete Inprozess- und Endproduktkontrollen (z. B. Bubble-Point-Test) vorgestellt.

Halbfeste Darreichungsformen: Kniffs, Tricks und Problemlösungen mit Live-Demonstration

Halbfeste Zubereitungen sind die häufigste Arzneiform in der Apothekenrezeptur und ihre Herstellung scheint einfach zu sein. Sie bergen jedoch allerhand Tücken: Wenn inkompatible Bestandteile aufeinander treffen, führt das nicht selten dazu, dass eine Creme sichtbar bricht. Gefährlicher wird es, wenn eine Unverträglichkeit die Abgabe des Arzneimittels verbietet, aber nicht sichtbar wird. Die Referentinnen werden solche Inkompatibilitäten an repräsentativen Beispielen vor Augen führen und einfache Lösungen demonstrieren Kapseln: Herstellungstechniken, Herstellungsprobleme, Anwendung, Rezepturbeispiele, Spezialfälle (z.B. Pädiatrie), mit Live-Demonstration Welche allgemeinen Herstellungstechniken für Kapseln gibt es und welche Hilfsmittel können dazu verwendet werden? Welche Details müssen bei der Herstellung beachtet werden und wie lassen sich auftretende Probleme lösen? Welche Besonderheiten bringen pädiatrische Kapseln mit sich? Das Referenten-Duo gibt Antworten auf die vielen Fragen, die im Zusammenhang mit der Herstellung von Kapseln in der Apothekenrezeptur auftreten können. Angesprochen wird sowohl, wer bereits viele praktische Erfahrungen gesammelt hat, als auch diejenigen, die vor längerer Zeit erworbenes Wissen auffrischen möchten.

Kapseln: Herstellungstechniken, Herstellungsprobleme, Anwendung, Rezepturbeispiele, Spezialfälle (z.B. Pädiatrie), mit Live-Demonstration

Welche allgemeinen Herstellungstechniken für Kapseln gibt es und welche Hilfsmittel können dazu verwendet werden? Welche Details müssen bei der Herstellung beachtet werden und wie lassen sich auftretende Probleme lösen? Welche Besonderheiten bringen pädiatrische Kapseln mit sich? Das Referenten-Duo der INTERPHARM gibt Antworten auf die vielen Fragen, die im Zusammenhang mit der Herstellung von Kapseln in der Apothekenrezeptur auftreten können. Angesprochen werden sowohl diejenigen, die bereits viele praktische Erfahrungen gesammelt haben, als auch diejenigen, die vor längerer Zeit erworbenes Wissen auffrischen möchten.

Cornelia Neth
PTA, Leitung der Online-Redaktion
onlineredaktion@ptaheute.de

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