Rückruf: Metallsplitter an Voltaren-Gratis-Trinkflaschen

Gratis-Trinkflaschen von Voltaren müssen zurück. Grund ist ein potentielles Verletzungsrisiko durch Metallsplitter und -späne.
Bild: Privat

Gratis-Trinkflaschen von Voltaren müssen zurück. Darüber informierte der Hersteller des Schmerzgels heute in einem Schreiben an die Apotheken. Grund dafür sind mögliche Metallsplitter in den Glasflaschen, die im Rahmen einer Sommeraktion als Zugabe an die Kunden abgegeben werden sollten.

Die GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG informierte heute die Apotheken in einem Schreiben über vereinzelte Defekte der Gratis-Trinkflaschen, die an Kunden im Rahmen einer Sommeraktion beim Kauf von Voltaren-Produkten abgegeben werden sollten. Bei der Flasche handelt es sich um eine Trinkflasche aus Glas mit Neopren-Schutzhülle.

Verletzungsgefahr durch Metallsplitter und -späne

Es gebe Hinweise auf vereinzelte Defekte der Trinkflaschen, so der Hersteller. In einzelnen Fällen könne von den Drehverschlüssen der Flaschen ein Verletzungsrisiko ausgehen. Konkret gehe es um Metallsplitter und -späne, die vom Drehverschluss abstünden, oder um eine unsaubere Verarbeitung des Verschlusses. Beides könne in seltenen Ausnahmen dazu führen, dass sich der Verwender an der Flasche verletzen könne. Man gehe zwar aufgrund der bisherigen vereinzelten Funde davon aus, dass sich der Defekt in der Regel bei einer Sichtprüfung erkennen ließe, könne jedoch nicht ausschließen, dass der Defekt in Einzelfällen nicht erkennbar sei.

Flaschen nicht mehr an Kunden abgeben

Apotheken sollen deshalb bereits erhaltene Flaschen bis auf Weiteres nicht auspacken und nicht an die Kunden ausgeben. Man wolle keinerlei Risiko eingehen.

Kunden, die bereits eine solche Flasche erhalten haben, sollen von den Apotheken – sofern möglich – kontaktiert und über den Sicherheitshinweis informiert werden. Die Flaschen sollen nicht verwendet und vom Kunden direkt entsorgt werden. Sie müssen diese nicht in die Apotheke zurückbringen.

Für zeitnahe Abholung vorbereiten

Bei den Apotheken soll die vorhandene Ware hingegen in den nächsten sieben Tagen für eingehende Untersuchungen abgeholt werden. Hierfür sollen die Flaschen in einem geschlossenen Karton abholbereit gehalten werden. Man arbeite „unter Hochdruck“ an der weiteren Aufklärung des Sachverhalts und sei in enger Abstimmung mit dem Lieferanten der Trinkflaschen.