Xeplion®-Fälschung: Weitere Charge betroffen

Im Fälschungsfall des Arzneimittels Xeplion 150 mg Depot-Injektionssuspension ist anscheinend eine weitere Charge betroffen. Obwohl die Charge nicht in den Verkehr gebracht wurde, bittet die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker, erneut die Bestände in der Apotheke zu überprüfen.

Das BfArM informiert in einer Ergänzung vom 7. August 2017 zum Fälschungsfall des Arzneimittels Xeplion 150 mg Depot-Injektionssuspension über eine weitere verdächtige Charge: HAB5G00 (Verfallsdatum 12/2018), die eine real existierende Charge darstellt und durch einen Parallelvertreiber in Deutschland entdeckt wurde. 
Das Arzneimittel ist, wie die zuvor gemeldeten Chargen, ebenfalls in bulgarisch-rumänischer Aufmachung.
Laut betroffenem Parallelvertreiber wurde diese Charge nicht in Verkehr gebracht und die weitere Auslieferung zurückgestellt. Derzeit laufen Untersuchungen zur Verifizierung des Verdachts. 
Die AMK bittet Apotheken erneut ihre Bestände zu überprüfen und Arzneimittelpackungen der verdächtigen Charge zu melden (siehe DAZ 2017 Nr. 30, Seite 80 und DAZ 2017 Nr. 31, Seite 67). /

Quellen
BfArM, Fälschungen des Arzneimittels Xeplion® 150 mg Depot-Injektionssuspension (Chargen GFB4D00_BG-RO und GEB3Z00_BG-RO) auf den deutschen Markt gelangt (mit Ergänzung vom 07.08.2017, 02.08.2017, 28.07.2017 und 26.07.2017) www.bfarm.de → Arzneimittel → Pharmakovigilanz → Risikoinformationen → weitere Arzneimittelrisiken (Zugriff am 7. August 2017)

AMK-Meldungen

Die Wichtigen Mitteilungen erhalten wir von der 
Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker, 
Unter den Linden 21, 
10117 Berlin
Telefon (0 30) 4 00 04-5 52, 
Fax (0 30) 4 00 04-5 53, 
E-Mail: amk@arzneimittelkommission.de
Wichtig: Bitte senden Sie keine von Rückrufen/Chargenrückrufen betroffenen ­Arzneimittel an die AMK!

Aktuelle Veranstaltungen

Zu den Veranstaltungen

Neueste Aktivität