Aktuell

Von Darm zu Darm

Als eine mögliche Ursache für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wird u. a. eine gestörte Darm-Bakterienflora diskutiert. Deshalb erhofft man sich Erfolge von einem

ungewöhnlichen Behandlungsansatz – der sogenannten Fäkaltransplantation. Dabei werden die Darmbakterien eines gesunden Spenders (mittels Magen-Darm-Sonde) auf den Patienten übertragen.

In einer Nachbeobachtungsstudie über bis zu drei Monate zeigte sich nun, dass die gewünschte Bakterienansiedlung tatsächlich funktionieren kann – allerdings individuell und in ganz unterschiedlichem Maß.

Quelle: Universität Wien / Foto: detailblick. - Fotolia

Anzeige: Wie Ihre Kunden Flugreisen entspannt genießen können

Eine Flugreise macht viele Menschen nervös. Die Symptome reichen dabei von feuchten Handinnenflächen, allgemeinem Unbehagen bis hin zu zum Teil massiver körperlicher Anspannung: Der Körper steht unter akutem Stress. Werden die Symptome als Belastung wahrgenommen, suchen Betroffene häufig Rat in der Apotheke. Neben Tipps zur Entspannung ist die Passionsblume hier immer eine Empfehlung wert. Weiterlesen …

Risikofaktor Zahnfleischentzündung

Eine Parodontitis verursacht nicht nur Schäden am Zahnhalteapparat, sondern steigert zudem das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Auch die Gefahr für andere chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis ist erhöht. Das gilt bereits bei einer leichten Form der Zahnfleischentzündung – der Gingivitis. Diese war in einer Studie mit deutlich erhöhter Konzentration des Entzündungsmarkers CRP sowie von Interleukin-6 verbunden. Auch geringfügige Zahnfleischblutungen sollte man daher nicht ignorieren.

Quelle: Medizinische Hochschule Hannover / Robert Kneschke - Fotolia

Fataler Feinstaub

Wohnt man an einer viel befahrenen Straße, stirbt man womöglich früher als in einer verkehrsberuhigten Wohngegend – wegen der Feinstaubbelastung. Dass dieser Umweltfaktor so gravierende Folgen hat, belegt eine große Langzeituntersuchung – die ESCAPE-Studie (European Study of Cohorts for Air Pollution Effects): Bereits eine Feinstaubzunahme um fünf Mikrogramm pro Kubikmeter Luft erhöht das Sterblichkeitsrisiko um sieben Prozent. Wahrscheinlich lösen die winzigen Ruß- und Staubpartikel folgenschwere entzündliche Reaktionen aus.

Quelle: Universität Ulm / Foto: Kara - Fotolia

Sonnenbrand schadet zweifach

Der Schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist deshalb so gefürchtet, weil er durch Abwanderung von entarteten Pigmentzellen Metastasen in lebenswichtigen Organen bilden kann. Als wichtigster Auslösefaktor gilt bekanntlich intensive UV-Strahlung. Diese verursacht nicht nur direkt Erbgutveränderungen der Pigmentzellen. Sie scheint über die Entzündungsreaktion der Haut auch eine frühe Abwanderung der Zellen zu begünstigen. So zeigen aktuelle Untersuchungen, dass die bei einem Sonnenbrand aktivierten Entzündungs-Botenstoffe die Beweglichkeit von Melanomzellen fördern.

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn / Foto: Markomarcello - Fotolia

An Hashimoto-Thyreoiditis denken!

Das Frühjahr ist vorbei, aber die Frühjahrsmüdigkeit bleibt? – Wer über anhaltende Erschöpfung, Antriebslosigkeit und ­Gewichtszunahme klagt, könnte an einer Hashimoto-Thyreoiditis leiden. Diese chronisch verlaufende Schilddrüsenentzündung beruht auf einer Autoimmunreaktion, bei der das eigene Schilddrüsengewebe angegriffen wird. Betroffen sind überwiegend Frauen. Infolge der nachlassenden Schilddrüsenhormonproduktion stellen sich die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion ein. Neben einer Hormonsubstitution profitieren manche ­Patienten von zusätzlicher Selen-Gabe.

Quelle: Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. 
Bild: © Alexander Raths / Fotolia.com

Kommen Sie mit an Bord!

Genießen Sie eine Fortbildung einmal anders:
gemeinsam mit dem BVpta und PTAheute!
Auf der „Rheinprinzessin“ ab Bonn können Sie mit uns am 26. September 2014 einen entspannten Tag erleben. Machen Sie mit!

  

 

 

 

Programm:

9:00                    Einlass und „Boarding“

9:30                    Begrüßung durch BVpta und PTAheute 
                           (Sabine Pfeiffer, Dr. Iris Milek)

10:00 – 11:00      Haut- und Make-up-Beratung in der Apotheke (Svenja Lütje, 
                           PTA und Visagistin)

11:00 – 11:30      Pause* mit „Bordgesprächen“

11:30 – 12:30      Selbstmedikation mit Homöopathie, Schüßler-Salzen und 
                           Phytopharmaka Teil 1 (Daniela Haverland, Apothekerin)

12:30 – 14:00      Mittagspause* mit Büfett

14:00 – 15:00      Selbstmedikation mit Homöopathie, Schüßler-Salzen und
                           Phytopharmaka Teil 2 (Daniela Haverland, Apothekerin)

15:00 – 15:30      Kaffeepause*

15:30 – 16:30      Wundversorgung auf den Punkt gebracht (Dr. Reinhild 
                           Lohmann, Apothekerin)

ab 17:00              Anlegen und Check-Out

* In den Pausen erhalten Sie in wenigen Schritten Ihr persönliches Tages-­Make-up und eine Hautberatung.

Was kostet die Fortbildung?

BVpta-Mitglieder oder PTAheute-Abonnenten genießen Vorteile! Für sie beträgt der Fortbildungspreis nur 4­9,00 ­Euro, für Nicht-Mitglieder oder Nicht-Abonnenten 79,00 Euro. Der Preis ist inklusive leckerem Büfett und allen Getränken. Wer sich jetzt für ein Abonnement oder eine Mitgliedschaft entscheidet, erhält bereits die Vergünstigungen!

Die Fortbildung ist von der Apothekerkammer ­Nordrhein
mit 4 Fortbildungspunkten akkreditiert.

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Hier geht’s zur Anmeldung!

Täglich 1,5 Arzneimittel

Jeder gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland erhält im Schnitt 1,5 Arzneimittel pro Tag. Diese aktuelle Zahl hat das WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) ermittelt. Laut WIdO-Analyse ist der Medikamentenverbrauch mit 546 Tagesdosen pro Versichertem im Jahr 2013 seit 2004 um über 48% angestiegen. Fast die Hälfte der gesamten Verordnungsmenge (48,4%) machen Herz-Kreislauf-Arzneimittel aus.
Quelle: Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)

Bild: DanRace - Fotolia.com