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Was der Weihnachtsschmuck bedeutet

Die ersten Weihnachtsbäume wurden im 17. Jahrhundert aufgestellt. Damals hieß er noch „Zuckerbaum“ oder „Essbaum“ – ein Hinweis auf die Art seines Schmucks: Nüsse, Backwerk und Süßigkeiten. Am 6. Januar, dem christlichen Feiertag der Heiligen Drei Könige, durften die Kinder den Baum plündern und die Leckereien herunterschütteln und essen.
Auch Kerzen fanden sich zu dieser Zeit schon am Weihnachtsbaum, allerdings konnten sich diese zunächst nur die Wohlhabenden leisten. Erst mit der Erfindung von Stearin und Paraffin in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Weihnachtsbaumbeleuchtung auch für die übrige Bevölkerung erschwinglich. Die Kerzenflamme symbolisiert im christlichen Sinne das Licht, das durch die Geburt Jesu in die Welt kam. Die elektrische Baumbeleuchtung verbreitete sich ab den 1920er-Jahren.
Weihnachtsbaumdekoration: Vom Apfel zur Christbaumkugel
Bei der Dekoration des Baums spielten rote Äpfel lange Zeit die Hauptrolle. Die rote Farbe steht für das Blut, das Christus für die Gläubigen vergossen hat. Später wurden die Äpfel von bunt bemalten Glaskugeln abgelöst. Vor gut 170 Jahren entstand im Thüringer Wald im großen Stil das Glasbläserhandwerk.
Auch anderer traditioneller Baumschmuck hat eine ursprünglich christliche Bedeutung. So sollen Strohsterne an das Stroh in der Futterkrippe erinnern, in der das neugeborene Jesuskind lag. Nüsse galten als Ausdruck von Gottes Plan für die Welt und Tannenzapfen symbolisierten Fruchtbarkeit. Engel sind traditionell die Himmelsboten, die uns die frohe Weihnachtsbotschaft verkünden. Glöckchen stehen schließlich für Harmonie und verbinden mit ihrem Geläut Himmel und Erde. Quellen:
Katholische Kirche in Deutschland (www.katholisch.de);
Evangelische Kirche in Deutschland EKD (www.ekd.de)