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Beratungswissen:: Bei Atemwegsinfekten bis Allergien: Welche Rolle spielt die Zinkversorgung?

KI-generierte Abbildung einer Frau die sich die Nase putzt.
Bild: KI

Ein leistungsfähiges Immunsystem zeichnet sich nicht nur durch eine effektive Abwehr von Krankheitserregern aus, sondern auch durch die Fähigkeit, angemessen zu reagieren. In diesem Zusammenhang kann die Zinkversorgung eine zentrale Rolle spielen: Das essenzielle Spurenelement ist für die Bildung und Funktion verschiedenster Immunzellen unverzichtbar. Dabei wirkt es regulierend auf das Immunsystem und auf entzündliche Prozesse1.

Zink – Schlüssel zur Immunbalance

Bei einem Zinkmangel verschiebt sich das Gleichgewicht der Immunzellen. Das kann einerseits zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führen und gleichzeitig Allergien und Autoimmunerkrankungen fördern1–3.

Allergien: Wenn das Immunsystem überreagiert

Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen oder allergisches Asthma beruhen auf einer überschießenden Immunantwort auf eigentlich harmlose Fremdstoffe. Eine Fall‑Kontroll‑Studie zeigte, dass eine geringe Zinkversorgung das Risiko für allergiebedingte Symptome fast um das Fünffache (OR 4,7 95% KI 1,33-16,53) erhöhen kann4. Erschwerend kommt hinzu, dass entzündliche Erkrankungen selbst – darunter auch Allergien – das zelluläre Zinkgleichgewicht beeinträchtigen und zu sinkenden Zinkspiegeln beitragen können5. Der Ausgleich eines Zinkmangels kann dazu beitragen, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Entzündungsreaktionen zu regulieren.

Zinkmangel: Häufiger als gedacht

In Deutschland erreichen laut der Nationalen Verzehrstudie 32 % der Männer und 21 % der Frauen nicht die empfohlene Tageszufuhr an Zink6. Zu den Risikogruppen zählen unter anderem ältere Menschen, chronisch Kranke, Personen mit überwiegend pflanzlicher Ernährung sowie Schwangere und Stillende7.

Tipps für die Beratung: Welche Produkteigenschaften relevant sind

  • Ausreichend hohe Dosis: Um einen Mangel rasch und wirksam ausgleichen zu können, ist eine ausreichend hohe Dosierung erforderlich. Die höchstdosierten Zink-Arzneimittel, die in Deutschland rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind, enthalten 25 mg Zink pro Tablette. Die Dosis ist nicht nur für die Wirksamkeit, sondern auch für den Preis pro Zinkeinheit relevant.
  • Achtung Verwechslungsgefahr: Auf den Packungen von Zinkpräparaten wird manchmal statt des Gehalts an elementarem Zink der des deutlich schwereren Zinksalzes angegeben. Das kann leicht zur Verwechslung und so unbeabsichtigt zu geringeren Dosierungen führen. Achten Sie auf den Gehalt an elementarem Zink.
  • Gute Bioverfügbarkeit: Organische Zink-Verbindungen sind in der Regel besser bioverfügbar als anorganische7.

Zinkorot® 25 mg: Gut beraten mit der Nr. 1*

Bild: Wörwag
  • Zinkorot® 25 mg enthält 25 mg elementares Zink in organischer Verbindung mit Orotat.
  • Mit einer Tablette pro Tag kann ein Zinkmangel effektiv ausgeglichen und so das Immunsystem unterstützt werden.
  • Als Arzneimittel ist Zinkorot® 25 mg behördlich auf Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit geprüft.
  • Zinkorot® 25 mg ist das am häufigsten in Apotheken empfohlene Zink-Arzneimittelempfehlen auch Sie die Nr. 1!*

1 Wessels I., Fischer H.F, Rink L. (2021): Update on the multi-layered levels of zinc-mediated immune regulation; Semin. Cell Dev. Biol. 115:62-69.
2 Maywald, Rink. Allergic Diseases. Biomolecules 2024, 14, 863. 
3 Sanna et al. Nutrients. 2018;10(1):68.
4 Soutar et al. Thorax 1997 Feb; 52 (2): 166–170.; * adjusted OR für Symptome im Vergleich zu keinen Symptomen in Bezug auf die Zufuhr von Antioxidantien (Unterstes Tertil gegen oberstes Tertil der Aufnahme)​
5 Suzuki et al. Allergology International 70 (2021) 190e200​
6 Max-Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel: Nationale Verzehrsstudie II, 2008.
7 Classen HG et al. Zink – Das unterschätzte Element. MMP 2020, 4/43: 149-157

Zinkorot® 25 mg Tabletten. Wirkstoff: Zinkorotat • 2 H2O 157,36 mg, entsprechend 25 mg Zink. Zusammensetzung: 1 Tabl. enth.: arzneil. wirks. Bestandt.: 157,36 mg Zinkorotat • 2 H2O, entsprechend 25 mg bzw. 0,38 mmol Zink. Sonst. Bestandt.: hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Povidon K 30, Carmellose-Natrium, Talkum, Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Zinkmangelzuständen, sofern sie durch übliche Ernährung nicht behoben werden können. Gegenanzeigen: Überempfindlk. ggü. d. Wirkstoff od. einem d. sonst. Bestandt. Nebenwirkungen: Häufigkeit nicht bekannt: gastrointest. Beschwerden in Form von abdom. Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö u. Magenreizsymptomen. Zink kann nach längerfristiger Einnahme Kupfermangel verursachen. Nähere Informationen s. Fachinformation! Apothekenpflichtig. Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, 71034 Böblingen. Stand: 02/2022

*Zinkorot® 25 mg ist das am häufigsten in der Apotheke abgegebene Zink-Mono-Arzneimittel in Deutschland gemäß IQVIA, PharmaTrend, Zinkpräparate 04F4, Abverkauf Apotheke (Offizin + Versandhandel), MAT 11/2025.

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Flugfeld-Allee 24
71034 Böblingen
Tel.: +49 (0)7031 6204-0
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