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Fußpflege bei Diabetes: Worauf es in der Beratung ankommt

Diabetes verändert die Haut – besonders an den Füßen. Verminderte Talg- und Schweißproduktion lässt die Hautbarriere lückenhaft werden, kleine Risse entstehen leichter und heilen langsamer. Kommt eine Neuropathie hinzu, bleiben Verletzungen oft unbemerkt. Für die Beratung in der Apotheke ergibt sich daraus eine klare Aufgabe: aufklären und die passende tägliche Pflege empfehlen.
Vom Rat zur Routine
Die IWGDF-Leitlinie empfiehlt bei trockener Haut Emollienzien – doch „empfohlen“ heißt noch nicht „angewendet“. Nur eine Pflege, die schnell einzieht und keine Rückstände hinterlässt, wird auch täglich genutzt. Genau hier entscheidet sich, ob aus einer guten Empfehlung eine dauerhafte Routine wird oder nur ein guter Vorsatz bleibt. Je einfacher sich die Pflege in den Alltag integrieren lässt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch durchgehalten wird.
Der richtige Moment für die Beratung
Diabetes-Fußpflege lässt sich gut in bestehende Beratungssituationen einbinden: bei der Abgabe von Diabetes-Medikation oder Blutzuckerteststreifen, beim Kauf von Kompressionsstrümpfen oder speziellem Schuhwerk sowie bei Folgerezepten, die ohnehin einen regelmäßigen Kontakt bieten. Auch zu Beginn der kälteren Jahreszeit, wenn Heizungsluft die Haut zusätzlich austrocknet, lohnt sich der aktive Hinweis auf eine konsequente Fußpflege.
Allpresan diabetic INTENSIV Schaumcreme
Die Schaumcreme wurde speziell für sehr trockene bis rissige Haut bei Diabetes entwickelt. Mit 10 % Urea, Saccharide Isomerate und Panthenol versorgt sie die Haut intensiv mit Feuchtigkeit und unterstützt den Aufbau der Hautbarriere. Sie zieht in Sekunden ein und fettet nicht, sodass Socken und Kompressionsstrümpfe direkt angezogen werden können. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie (n = 49) verbesserte die Anwendung Hautfeuchtigkeit und Hautbarriere signifikant bereits nach zwei Wochen. Allpresan diabetic INTENSIV ist ein Medizinprodukt und laut Marktdaten die Nr. 1 Fußpflege bei Diabetes.
5 Tipps für die tägliche Beratung
- Füße täglich auf Rötungen, Risse und Druckstellen prüfen – auch zwischen den Zehen. Für die Fußsohle hilft ein Handspiegel.
- Sanft reinigen mit seifenfreier Waschlotion, danach gründlich abtrocknen, besonders zwischen den Zehen.
- Speziell für Diabetiker:innen entwickelte, nicht fettende Pflege empfehlen – täglich, auch abends vor dem Schlafengehen.
- Auf bequemes Schuhwerk mit ausreichend Zehenraum hinweisen und tägliches Wechseln der Schuhe empfehlen.
- Bei Auffälligkeiten wie Rötungen, Druckstellen oder schlecht heilenden Wunden frühzeitig an Arzt oder Podologie verweisen.
Gut zu wissen für die Beratung
Die Verpackung von Allpresan diabetic INTENSIV wird Ende 2026 optisch überarbeitet – Rezeptur, Wirkung und Anwendung bleiben unverändert.
Weitere Hintergründe und die vollständige Beratungs-Checkliste finden Sie im Allpresan-Ratgeber „Fußpflege bei Diabetes“: allpresan.de/ratgeber/fusspflege-bei-diabetes
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PFLICHTTEXT / Quellen
IWGDF 2023 Recommendations 4+9 – Präventionsleitlinie; Rezidiv-Zeitraum korrekt mit Armstrong et al., N Engl J Med 2017 belegen (nicht IWGDF als Primärquelle).
Wigger-Alberti 2015, Kosmetische Medizin 1.15, n=20
Schulte-Walter et al. 2018, Diabetes, Stoffwechsel und Herz 27, 5/2018, n=49/50
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