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Gastrobin® protect – Omeprazol in schnell freisetzender Darreichungsform

Omeprazol blockiert als Protonenpumpenhemmer die H+/K+-ATPase der Belegzellen im Magen und damit die letzte Stufe der Magensäuresekretion. Die Wirkung hält lange an: Eine Standarddosis von 20 mg reduziert die Magensäuresekretion für rund 24 Stunden.2
Omeprazol – Freisetzung direkt im Magen
Omeprazol hat sich bei Sodbrennen vielfach bewährt. Besonders und neu an Gastrobin® protect ist, dass Omeprazol hier ist einer Kapsel ohne magensaftresistenten Überzug vorliegt. Die Freisetzung des Wirkstoffs erfolgt direkt im Magen und die Resorption im Dünndarm erfolgt damit bis zu dreifach schneller als bei Produkten mit magensaftresistenter Kapsel.*1 Die maximale Plasmakonzentration wird bereits nach etwa 30 Minuten erreicht.1,2
Für den Schutz des säurelabilen Omeprazols sorgt in Gastrobin® protect der funktionale Hilfsstoff Natriumhydrogencarbonat. Er hebt den sauren pH-Wert des Magens an und schützt so Omeprazol vor einem vorzeitigen Säureabbau.
Gut beraten mit Gastrobin® protect

Gastrobin® protect kann Erwachsenen mit Refluxbeschwerden empfohlen werden, die sich eine schnelle und gleichzeitig lang anhaltende Linderung ihrer Beschwerden wünschen. Bei der Abgabe sollte darauf hingewiesen werden, dass die Anwendung ohne Rücksprache mit dem Arzt auf maximal 14 Tage beschränkt ist. Eine vollständige Linderung des Sodbrennens wird meist nach sieben Tagen erreicht.
Die tägliche Dosis von Gastrobin® protect liegt bei 1x einer Kapsel (entsprechend 20 mg Omeprazol). Sie sollte unzerkaut mit einem halben Glas Wasser auf nüchternen Magen eingenommen werden – mindestens 30 Minuten vor oder 120 Minuten nach dem Essen.
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Lesen Sie auch die weiteren Teile der Serie:
* Ergebnis einer pharmakokinetischen in vivo-Studie an 18 gesunden Probanden mit Gastrobin® protect vs. Referenzprodukt mit magensaftresistenter Kapsel.
1 Ramesh S et al. Acid-Neutralizing Omeprazole Formulation for Rapid Release and Absorption. Pharmaceutics 2025;17(2):161.
2 Fachinformation Gastrobin® protect, Stand: Juli 2025.
Gastrobin® protect 20 mg Hartkapseln Zusammensetzung: Wirkstoffe: Omeprazol Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Natriumhydrogencarbonat (E500ii), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.) (E485), Kapselhülle (Oberteil): Gelatine (E441), Eisen(III)-oxid (E172), Titandioxid (E171), Kapselhülle (Unterteil): Gelatine (E441) und Titandioxid (E171). Anwendungsgebiete: Dieses Medikament wird bei Erwachsenen zur kurzfristigen Behandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) eingesetzt. Gegenanzeigen: Allergie gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels; Allergie auf Arzneimittel, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (wie Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol); Einnahme eines Arzneimittels, das Nelfinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen) enthält. Nebenwirkungen: Häufig: Kopfschmerzen; Auswirkungen auf den Magen oder Darm: Durchfall, Magenschmerzen, Verstopfung, Blähungen; Übelkeit oder Erbrechen; Gutartige Polypen im Magen. Gelegentlich: Anschwellen der Füße und Knöchel; Schlafstörungen (Schlaflosigkeit); Schwindel, kribbelnde Gefühle wie "Ameisenlaufen", Schläfrigkeit; Schwindelgefühl (Vertigo); Veränderungen der Ergebnisse bei Bluttests, die die Funktion der Leber überprüfen; Hautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Haut; Allgemeines Unwohlsein und Antriebsarmut; Selten: Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Anschwellen der Lippen, der Zunge und des Rachens oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion); Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Drogenüberempfindlichkeitssyndrom); Ein roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten gewöhnlich zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose); Gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Symptome von Leberproblemen sein; Blutprobleme wie eine verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann zu Schwäche, Blutergüssen oder einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Infektionen führen; Niedriger Natriumspiegel im Blut. Dies kann zu Schwäche, Übelkeit (Erbrechen) und Krämpfen führen; Unruhe, Verwirrtheit oder Niedergeschlagenheit; Geschmacksveränderungen; Sehstörungen wie verschwommenes Sehen; Plötzlich auftretende pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchospasmus); Trockener Mund; Eine Entzündung der Innenseite des Mundes; Eine Infektion namens "Soor", die den Darm befallen kann und durch einen Pilz verursacht wird; Haarausfall (Alopezie); Hautausschlag bei Sonnenbestrahlung; Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie); Schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis); Vermehrtes Schwitzen. Sehr selten: Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Es kann auch zu schweren Blasenbildungen und Blutungen an Lippen, Augen, Mund, Nase und Geschlechtsteilen kommen. Dies könnte ein "Stevens-Johnson-Syndrom" oder eine "toxische epidermale Nekrolyse" sein; Veränderungen des Blutbildes einschließlich Agranulozytose (Mangel an weißen Blutkörperchen); Aggressivität; Sehen, Fühlen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen); Schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Entzündungen des Gehirns führen; Erythema multiforme; Muskelschwäche; Vergrößerte Brust bei Männern. Nicht bekannt: Entzündungen im Darm (die zu Durchfall führen); Hypomagnesiämie (Magnesiummangel im Blut); Ausschlag, möglicherweise mit Schmerzen in den Gelenken. Packungsbeilage beachten. Warnhinweise: Enthält Natrium. Packungsbeilage beachten. Cassella-med GmbH & Co.KG, Gereonsmühlengasse , 50670 Köln Stand: Feb. 2026
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