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Blasenentzündung? Leitlinie empfiehlt Phytopharmaka

Blasenentzündungen gehören zu den häufigsten bakteriellen Infektionen1 und sind auch einer der häufigsten Anlässe für die Verordnung eines Antibiotikums2. Doch ist ein Antibiotikum tatsächlich immer notwendig?
Nein, denn Blasenentzündungen sind meist unkompliziert. In diesem Fall sollte der Fokus der Therapie auf der Symptomlinderung liegen, und dafür braucht es nicht immer ein Antibiotikum.
Darauf wird unter anderem in der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. zu Harnwegsinfektionen hingewiesen3. Sie wurde im vergangenen Jahr aktualisiert und stellt dies nun noch deutlicher heraus.
Leitlinien als Grundlage einer erfolgreichen Beratung
In der Apotheke dienen Leitlinien als Grundlage für die Beratung und können auch gegenüber Kundinnen und Kunden als Argument für oder gegen eine Therapiemaßnahme herangezogen werden, denn sie liefern Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen entsprechend der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Gut zu wissen: Bei der Leitlinie zu Harnwegsinfektionen handelt es sich um eine sogenannte S3-Leitlinie. Was bedeutet das? Leitlinien werden in verschiedene Klassen eingeteilt. Sie reichen von S1 bis S3, wobei die Aussagekraft der Leitlinie mit jeder Stufe steigt, denn das „S“ steht für das Ausmaß der angewandten Systematik im Entwicklungsprozess der Leitlinie. S3-Leitlinien stellen also die höchste Qualitätsstufe dar.
S3-Leitlinie empfiehlt Phytopharmaka wie Canephron® Uno

Wenn Antibiotika bei einer unkomplizierten Zystitis gemäß der aktuellen S3-Leitlinie nicht zwingend notwendig sind, was wird stattdessen empfohlen?
Einen höheren Stellenwert haben in der aktualisierten Version nicht-antibiotische Therapieoptionen erfahren. Statt der bisherigen „Kann“-Empfehlung gilt nun, dass „bei nicht-geriatrischen Patienten mit akuter unkomplizierter Zystitis die alleinige nicht-antibiotische Therapie als Alternative zu Antibiotika erwogen werden sollte“.3 Eine derartige nicht-antibiotische Therapie ist Canephron® Uno*.
Canephron® Uno – breiter Wirkansatz, höchste Antibiotika-Einsparung
Canephron® Uno enthält eine Kombination aus Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckel. Damit wirkt das Phytopharmakon 4-fach bei einer unkomplizierten Blasenentzündung: schmerzlindernd4,5, krampflösend4,6, bakterienausspülend7 und entzündungshemmend4,5.
Es ist dadurch in der Lage, die Symptome einer Zystitis zu lindern und hat darüber hinaus auch einen Antibiotika-sparenden Effekt: In einer Meta-Analyse wurde untersucht, inwieweit Antibiotika durch den Einsatz nicht-antibiotischer Therapiemaßnahmen bei Frauen mit einer unkomplizierten Zystitis eingespart werden können8.
Durchschnittlich konnte durch die Verwendung von NSAR, Phytopharmaka und weiteren Optionen eine Antibiotikareduktion um 63 % erreicht werden. Die höchste Antibiotikaeinsparung von 84 % wurde in der Meta-Analyse durch die Einnahme von Canephron® Uno erzielt.

Canephron® Uno – auf Augenhöhe mit Fosfomycin

Die Effektivität von Canephron® Uno bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen unterstreicht auch eine groß angelegte Nicht-Unterlegenheitsstudie9.
Canephron® Uno linderte darin die Beschwerden einer Zystitis vergleichbar gut und schnell wie Fosfomycin – eines der am häufigsten verordneten Antibiotika bei Zystitiden. Gleichzeitig wurde Canephron® Uno in dieser Studie gut vertragen9.
Anders als Antibiotika schont das Phytopharmakon auch das Darmmikrobiom10. Außerdem besteht unter der Anwendung von Canephron® Uno im Gegensatz zu Antibiotika keine Gefahr der Resistenzbildung.
*Canephron® ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege.
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Wenn Sie unseren Beitrag gelesen haben, wissen Sie nun, dass unkomplizierte Blasenentzündungen nicht unbedingt ein Fall für Antibiotika sind, sondern – leitliniengerecht – mit nicht-antibiotischen Therapien wie z.B. Canephron® Uno behandelt werden sollten.
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Quellen:
1 Foxman B, Frerichs, RR: Am J Public Health 1985; 75:1308-1313
2 IQVIA Diagnosis Monitor, Verordnungen, März 2018
3 Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (Hrsg.): S3 Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen – Aktualisierung 2024. Langversion, 3.0, AWMF Registernummer: 043/044, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/043-044, zuletzt abgerufen am 19.12.2024.
4 Gemeint sind leichte Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib wie sie typischerweise im Rahmen entzündlicher Erkrankungen der Harnwege auftreten.
5 Antiphlogistische Eigenschaften von Canephron® wurden in vitro und antiphlogistische und antinozizeptive Eigenschaften in vivo nachgewiesen.
6 Spasmolytische Eigenschaften von Canephron® wurden ex vivo an Blasenstreifen des Menschen belegt.
7 Antiadhäsive Eigenschaften von Canephron® wurden in vitro nachgewiesen. Die bakterielle Adhäsion an das Urothel wird vermindert und die Ausspülung der Bakterien dadurch unterstützt.
8 Kausner y et al. Clin Microbiol Infect 2022;28(12):1558-1566
9 Wagenlehner, F M et al. Urol Int 2018;101:327-336; Die Studie wurde mit einer zu Canephron® Uno äquivalenten Wirkstoffmenge durchgeführt.
10 Nausch B et al. Antibiotics 2022;11(10):1331
Pflichttext
Canephron® Uno
Zusammensetzung: Wirkstoffe: 1 überzogene Tablette enthält: Tausendgüldenkraut-Pulver (Centaurium erythraea Rafin s.l., herba) 36 mg, Liebstöckelwurzel-Pulver (Levisticum officinale Koch, radix) 36 mg, Rosmarinblätter-Pulver (Rosmarinus officinalis L., folium) 36 mg. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Maisstärke, Povidon K 25, Siliciumdioxid (hochdispers), Calciumcarbonat, natives Rizinusöl, Eisen(III)-Oxid (E172), Dextrin (aus Maisstärke), Glucose-Sirup, Montanglycolwachs, Povidon K 30, Saccharose, Schellack (wachsfrei), Riboflavin (E101), Talkum, Titandioxid (E171).
Anwendungsgebiete: Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung und zur Ergänzung spezifischer Maßnahmen bei leichten Beschwerden (wie häufigem Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und verstärktem Harndrang) im Rahmen von entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege; zur Durchspülung der Harnwege zur Verminderung der Ablagerung von Nierengrieß. Das Arzneimittel ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Gegenanzeigen: Keine Anwendung bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, gegen andere Apiaceen (Umbelliferen, z.B. Anis, Fenchel), gegen Anethol (Bestandteil von ätherischen Ölen) oder einen der sonstigen Bestandteile, bei Kindern unter 12 Jahren, bei peptischem Ulcus, während der Stillzeit und bei der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel, Galactose-Intoleranz oder Lactase-Mangel; keine Durchspülungstherapie bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion und/oder wenn eine reduzierte Flüssigkeitsaufnahme empfohlen wurde.
Nebenwirkungen: Häufig Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall); Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Gesichtsödem), Häufigkeit nicht bekannt.
Warnhinweise: Der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als der in der Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren. Enthält Glucose, Saccharose (Zucker), Lactose.
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