Aktuelles

In der Apotheke werden PTA mit den unterschiedlichsten Themen konfrontiert. Lesen Sie hier die tagesaktuellen News aus den Bereichen Pharmazie, Forschung, Ernährung, Gesundheit und vielem mehr. Bleiben Sie informiert, um Ihre Kunden stets kompetent zu beraten.

2 min merken gemerkt Artikel drucken

Amoxicillin: Vereinzelt Farbunterschiede bei Tabletten

Amoxicillin-Verpackung auf HV-Tisch
Bei Amoxicillin handelt es sich um ein Breitband-Antibiotikum, das bei bakteriellen Infektionen angewendet wird. | Bild: PhotoSG / AdobeStock, chinnarach / AdobeStock

Bereits im Mai informierte Sandoz/1 A Pharma in einem Informationsschreiben über mögliche Farbunterschiede bei Amoxi 1000 Filmtabletten 20 und 30 Stück. Jüngst berichtete nun die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) darüber, dass es bei weiteren Chargen von Amoxi 1000 Filmtabletten der Firma 1 A Pharma erneut zu einer potenziell abweichenden Farbintensität bei einzelnen Tabletten kommen kann.  

Innerhalb eines Blisters kann sich das Erscheinungsbild der Tabletten von weiß bis cremefarben unterscheiden.

Tabletten in einem Blister
Amoxicillin-Tablettenblister mit unterschiedlich intensiv gefärbten Tabletten | Bild: AMK

Dazu sind bei der AMK bereits 38 Meldungen eingegangen. In einem Fall wurde nach der Einnahme einer verfärbten Amoxicillin-Tablette über Durchfall und Unwohlsein berichtet. In einem weiteren Fall schilderte eine Apotheke die Verunsicherung einer Patientin, die nachgefragt hatte, ob sie täglich eine weiße und eine gelbe Tablette einnehmen solle.

Alle Chargen von Amoxi 1000 Filmtabletten betroffen

Laut der Firma 1 A Pharma GmbH können die Farbabweichungen nun auch bei Amoxi 1000 Filmtabletten 10 Stück auftreten. Betroffen sind demnach alle Chargen von Amoxi 1000 Filmtabletten mit einem Verfall bis einschließlich Mai 2029

Amoxi 1000 Filmtabletten weiter einnehmen?

Die Farb- bzw. Farbintensitätsunterschiede der Filmtabletten können – laut Aussage des Herstellers – durch die Befilmung der Tablette zustande kommen. Die Qualität des Produktes sei jedoch nicht beeinträchtigt und die Tabletten können daher weiter eingenommen werden.

Das pharmazeutische Personal kann verunsicherte Patienten beruhigen und Entwarnung zur Einnahme der Tabletten geben. Quelle: AMK-Meldung 40/25