Fastenzeit 2018: Worauf in Deutschland verzichtet wird

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Nach der Faschingszeit beginnt für viele Menschen die Fastenzeit. Der Verzicht auf Süßes steht in diesem Jahr erstmals auf Platz eins der Fasten-Hitliste. Außerdem zeigen sich beim Fasten deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die DAK-Gesundheit hat die aktuellen Trends ermittelt.

Verzicht auf Süßigkeiten ist Spitzenreiter

Fasten ist in: Mehr als jeder zweite Deutsche hat schon einmal für einige Zeit bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter gemieden. In früheren Jahren war dabei der Alkoholverzicht führend. Doch für die diesjährige Fastensaison nimmt der Verzicht auf Süßigkeiten die Spitzenposition ein. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Demnach möchten in den kommenden Wochen 62 Prozent der Fasten-Fans keine Schokoriegel und Co. verzehren. Beim Alkoholverzicht sind es 61 Prozent. Im Vergleich zum vorigen Jahr gibt es hier einen Rückgang von zehn Prozent zu verzeichnen. Auch der Fernsehverzicht ist nicht mehr so angesagt wie noch in 2017 (minus 17 Prozent).

Fasten-Unterschiede je nach Alter und Geschlecht

Junge Leute sind fürs Fasten besonders aufgeschlossen. So sagen 62 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, dass sie schon mindestens einmal gefastet haben. Jeder Zweite von ihnen möchte in den nächsten Wochen auf Zigaretten verzichten – so viele wie in keiner anderen Altersgruppe. Bei den 30- bis 44-jährigen Fasten-Anhängern ist dagegen das Meiden von Süßigkeiten am wichtigsten (64 Prozent). Besonders ausgeprägt ist dieser Fastenwunsch bei den Frauen (69 Prozent). Bei Männern steht Alkohol mit 63 Prozent ganz oben auf der Fasten-Liste. Auch beim Verzicht auf Fleisch unterscheiden sich die Geschlechter deutlich: 42 Prozent bei den fastenden Frauen gegenüber 29 Prozent bei den Männern.

Quelle: DAK-Gesundheit

 

Ulrike Weber-Fina
Diplom-Biologin, Fachjournalistin
onlineredaktion@ptaheute.de

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