Starker Pollenflug erwartet

Mit den milden Temperaturen steigt auch die Pollenbelastung. | Bild: Alkimson / Adobe Stock

Nach frostig kalten Wintertagen bestimmen auf einmal frühlingshafte Temperaturen die Wetterlage. Was viele Menschen freut, bedeutet für manche Allergiker einen frühzeitigen Beschwerdebeginn. Denn in den kommenden Tagen wird mit einem massiven Anstieg der Pollenbelastung gerechnet. 

Bisher waren sie noch weitgehend in Wartestellung: Frühblüher wie Hasel und Erle. Die von ihnen ausgehenden Pollenkonzentrationen erreichten erst ein schwaches und mittleres Belastungsniveau. Doch da nun in ganz Deutschland milde bis sehr milde Luftmassen vorherrschen, wird sich die Lage ändern. Begünstigend kommt hinzu, dass es weitgehend niederschlagsfrei bleibt. Vor allem Hasel und Erle werden daher sehr schnell große Pollenmengen freisetzen.

Erlenpollen in den Startlöchern

Laut Pollenvorhersage ist in diesem Jahr mit einer starken Erlenpollenbelastung zu rechnen. Im Westen und Süden Deutschlands könnte es in tiefen Lagen schon bald saisonale Spitzenkonzentrationen geben. Der Norden und Nordosten des Landes zieht bei der Erlenblüte voraussichtlich mit einigen Tagen Verzögerung nach. Vorher könnte es dort gebietsweise zu einer hohen Haselpollenbelastung kommen. 

Weitere Allergieverursacher

Unter den tagelang milden Witterungsbedingungen vergrößert sich voraussichtlich das Pollenspektrum in der Luft. So wird wohl in den Tieflagen von West- und Süddeutschland auch starker Eibenpollenflug auftreten. Eibenpollen zählen zwar nicht zu den bekannten Allergenen. Doch einige Menschen berichten von deutlichen Symptomen im Zusammenhang mit stäubenden Eiben. Des Weiteren dürften in den kommenden Tagen zumindest in den klimatischen Vorzugsregionen weitere Pollentypen in die Luft steigen. So ist mit Pollen von Ulme, Ahorn, Pappel und Weide zu rechnen.   

Quelle: Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst