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Auswertung der DAK-Gesundheit: 2026: Krankheitsausfälle im Job gehen leicht zurück

Die Krankheitsausfälle bei Beschäftigten sind nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit im ersten Halbjahr 2026 leicht zurückgegangen. Insgesamt lag der Krankenstand in der ersten Jahreshälfte bei 5,3 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. An jedem Tag von Januar bis Ende Juni waren somit im Schnitt 53 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben.
Das geht aus der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit hervor. Dafür wurden die Daten von 2,2 Millionen DAK-versicherten Beschäftigten ausgewertet.
Atemwegserkrankungen sinken, psychische Erkrankungen steigen
Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren mit einem Plus von neun Prozent psychische Erkrankungen wie Depressionen. Auf sie entfielen 184 Fehltagen je 100 Versicherte.
Bei Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Grippe, die im ersten Halbjahr 2025 an der Spitze gelegen hatten, gab es dagegen einen Rückgang um 21 Prozent auf 175 Fehltage je 100 Versicherte. Damals waren die Fehlzeiten aufgrund einer Erkältungswelle im Januar und Februar deutlich angestiegen.
Dritthäufigste Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit waren Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen mit 174 Fehltagen je 100 Versicherte.
Jüngere Beschäftigte seltener krankgeschrieben
Beim Krankenstand zeigten sich in allen Altersgruppen unter 55 Jahren Rückgänge. Besonders deutlich gingen die Fehlzeiten bei den Jüngeren zurück. So verringerte sich der Krankenstand bei 15- bis 19-Jährigen sowie bei 20- bis 24-Jährigen jeweils um 0,3 Prozentpunkte.
Gegen diesen Trend verzeichneten die Über-60-Jährigen ein Plus von 0,3 Prozentpunkten, wie die Analyse ergab. Zwar ging bei ihnen die Zahl der Krankschreibungen zurück, gleichzeitig nahm jedoch deren durchschnittliche Dauer zu. Quelle:
- PM DAK
- Deutsches Ärzteblatt