Diese Krankheiten machen Angst

In einer aktuellen Bevölkerungsbefragung der DAK-Gesundheit zeigt sich, vor welchen Erkrankungen sich die Deutschen fürchten.
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Werden die Deutschen gefragt, welche Erkrankung ihnen am meisten Angst macht, lautet die eindeutige Antwort: Krebs. Bei den jungen Menschen ist diese Angst besonders ausgeprägt. Auch vor einigen anderen Krankheiten fürchten sich 19- bis 24-Jährige häufiger, wie eine aktuelle Bevölkerungsbefragung der DAK-Gesundheit zeigt.

Seit 2010 untersucht das Forsa-Institut für die DAK-Gesundheit die Angst vor Krankheiten. Auch die aktuelle repräsentative Befragung von bundesweit rund 2.800 Frauen und Männern ergab: Krebs ist nach wie vor der größte Angstmacher.

Große Krebsangst – aber geringe Teilnahme bei Krebsvorsorge

Von allen Befragten fürchten 69 Prozent am meisten, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. In der Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen sind es sogar 74 Prozent. Trotz der großen Angst vor einer Tumorerkrankung gehen 42 Prozent nicht zu Krebs-Vorsorgeuntersuchungen. Während 67 Prozent der Frauen das kostenlose Angebot nutzen, sind es bei den Männern nur 48 Prozent.

Jeder Zweite fürchtet sich vor Demenz

Bereits auf Platz zwei der meistgefürchteten Krankheiten folgt insgesamt bei allen Befragten die Demenz. Die Angst vor Demenz beträgt 49 Prozent (bei den jungen Menschen 40 Prozent). An dritter Stelle steht mit 45 Prozent die Sorge vor einem Schlaganfall, gefolgt von Unfall mit Verletzungen (43 Prozent) und Herzinfarkt mit 38 Prozent.

Junge Leute haben Angst vor psychischen Leiden

Besonders ausgeprägt ist bei den jungen Menschen die Angst vor einer psychischen Erkrankung: 42 Prozent. Im Bevölkerungsdurchschnitt beträgt der Wert nur 30 Prozent. Junge Menschen fürchten sich außerdem häufiger vor schweren Augenerkrankungen (40 vs. 33 Prozent), Diabetes (25 vs. 16 Prozent) und Geschlechtskrankheiten (28 vs. 11 Prozent).

Quelle: DAK-Gesundheit