In der Apotheke werden PTA mit den unterschiedlichsten Themen konfrontiert. Lesen Sie hier die tagesaktuellen News aus den Bereichen Pharmazie, Forschung, Ernährung, Gesundheit und vielem mehr. Bleiben Sie informiert, um Ihre Kunden stets kompetent zu beraten.
Entdeckungstour: Mit Sidroga und Emser Salz in Bad Ems

Tag eins des Events stand ganz im Zeichen der Arzneitees von Sidroga. Im ersten Vortrag legte die Referentin viel Wert darauf, immer wieder Tipps für die Beratung in der Apotheke einfließen zu lassen.
So wurde den Teilnehmenden beispielsweise vor Augen geführt, dass es sich bei den Arzneitees des Herstellers – anders als bei Produkten aus dem Supermarkt – um pflanzliche Arzneimittel handelt, bei denen die Dosierung natürlich eine wichtige Rolle spielt.
Sidroga: Auf der Suche nach dem Wirkstoff-Tresor

Nach der Theorie folgte schließlich die Praxis. Während eines Tea-Tastings konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Sidroga-Tees aus der Erkältungssparte riechen und probieren.
„Die im Beipackzettel beschriebenen Dosierungs- und Zubereitungshinweise sollten unbedingt beachtet werden“, erläuterte die Referentin. „Ein kleiner Tipp: Tees, die ätherische Öle enthalten, sollten während der Ziehzeit abgedeckt werden, damit die Öle nicht verfliegen.“
Um diese und andere Inhaltsstoffe der Arzneitees zu schützen, setzt Sidroga auf den sog. Wirkstoff-Tresor. So bezeichnet das Unternehmen die Ummantelung der Sachets, in denen die Teebeutel stecken. Diese Spezialbeschichtung lässt weder Licht noch Feuchtigkeit durch und sorgt so dafür, dass die Inhaltsstoffe geschützt sind und die pharmazeutische Qualität des Arzneitees gewährleistet ist.
In Anspielung auf den Wirkstoff-Tresor ging es nach den Vorträgen auf eine Schnitzeljagd, bei der kleine Tresore mit Tee gesucht werden mussten, bevor schließlich alle zum gemeinsamen Abendessen zusammenkamen.
Emser Salz: Bei Erkältung und Allergien

Seit fast 170 Jahren wird im Kurort Bad Ems das Emser Medizinalsalz gefördert. In rund 73 Metern Tiefe gibt es eine Quelle, aus der stündlich mehr als 8.000 Liter 57 °C warmes Wasser sprudeln. Über Rohre gelangt ein Teil dieses Wassers in das Werk von Uriach, wo der Salzgehalt zuerst über eine Umkehrosmose gesteigert wird, bevor das noch vorhandene Wasser verdampft wird.
Übrig bleibt am Ende das Emser Medizinalsalz, welches nun weiterverarbeitet werden kann. Wie das genau vonstattengeht, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Uriach-Events an Tag zwei während einer Produktionsführung im Emser-Werk in Bad Ems im Lahntal.
In einem anschließenden Vortrag wurde erläutert, dass das reine Emser Salz bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen eingesetzt wird, wohingegen das Emser Nasenspülsalz, eine Mineralsalzmischung mit 5 Prozent Emser Salz, bei Allergien und zur Prophylaxe von Erkältungen angewendet wird.
Außerdem wurde der Unterschied zwischen dem Mineralsalz und herkömmlichem Kochsalz verdeutlicht: Während dieses ausschließlich Natriumchlorid enthält, verfügt das Emser Mineralsalz über 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente wie etwa Magnesium, Zink und Kalium.
Auch wurden der Einsatz von Emser Pastillen sowie die richtige Anwendung der Nasendusche besprochen. Dabei wurden die positiven Effekte des täglichen Nasenduschens auf die Schleimhäute bei Erkältung und bei Allergie hervorgehoben.