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Stiftung Warentest: Die besten Sonnencremes für Kinder 2026

UV-Strahlung erzeugt Sonnenbrand sowie vorzeitige Hautalterung, und beides begünstigt die Entstehung von Hautkrebs. Umso wichtiger ist der UV-Schutz bei Kinderhaut – und natürlich die Einhaltung des angegebenen Lichtschutzfaktors.
Deshalb hat Stiftung Warentest bei den 23 ausgewählten Cremes, Lotionen, Sprays und Roll-ons als Erstes die Lichtschutzfaktoren (30, 50 und 50+) kontrolliert und bei Nichteinhaltung sofort die Note „Mangelhaft“ (5,0) vergeben.
Kindersonnenschutz: 5 getestete Produkte fallen durch
Die Kandidaten fielen ebenfalls durch, wenn der Lichtschutzfaktor (UVB-Schutz) korrekt angegeben war, aber der UVA-Schutz nicht wie von der EU-Kommission empfohlen mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betrug.
Wegen mangelnden UV-Schutzes fielen insgesamt fünf Sonnenschutzprodukte durch, darunter das teuerste im gesamten Test:
- Bübchen Sonnenlotion Sensitiv, LSF 50+ (6,95 Euro mittlerer Preis pro 100 Milliliter)
- Eco Cosmetics Baby und Kids Sonnencreme, LSF 50+ (39,98 Euro)
- Mabyen Baby und Kids Sonnencreme, LSF 50 (14,95 Euro)
- Müller Lavozon Kids Med Sonnenmilch, LSF 50+ (2,98 Euro)
- Today Sun Kids Sonnenspray Sensitiv, LSF 50 (2,65 Euro)
Alle anderen Produkte konnten im Test überzeugen. Das betrifft günstige Ware aus Discountern, typische Drogeriemarken sowie Bekannte aus den Apothekenregalen, zum Beispiel von Ladival, La Roche Posay, Cetaphil, oder Avène.
Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Rezepturänderungen bei Sonnencremes keine Seltenheit sind: So hatten die nun mangelhaften Produkte von Bübchen und Lavozon beim letzten Test im Jahr 2023 noch mit zu den besten gehört.
Stiftung Warentest: Keine Kindersonnencreme erhält ein „Sehr gut“
Wenn der angegebene UV-Schutz der Testkandidaten im Labor bestätigte wurde (50 Prozent des Testergebnisses) prüfte Stiftung Warentest die Anwendung (10 Prozent), die Nutzerfreundlichkeit der Verpackung (10 Prozent) sowie Deklaration und Werbeaussagen (20 Prozent).
Hinzu kamen Labortests auf den Weichmacher Di-n-hexylphthalat (DnHexP), der in hoher Konzentration fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften besitzt (5 Prozent), sowie erstmals die Prüfung der Inhaltslisten auf umweltkritische Stoffe wie bestimmte Sonnenschutzfilter oder Stabilisatoren, die biologisch nicht oder nur schwer abbaubar sind (5 Prozent).
Letztere führten bei fast allen Produkten zur Teilnote „Ausreichend“ und in der Folge dazu, dass erstmals keine Kindersonnencreme die Gesamtnote „Sehr gut“ erreichte.
Kindersonnenschutz: Viermal Note „Befriedigend“
Drei Produkte bewertete Stiftung Warentest mit der Note „Befriedigend“, weil sie zusätzlich zu den umweltkritischen Stoffen auch den Weichmacher Di-n-hexylphthalat enthielten, wenn auch in ungefährlichen Dosen:
- Cetaphil Sunkids Liposomale Lotion (LSF 30, 10,36 Euro mittlerer Preis pro 100 Milliliter): Note 2,6
- La Roche Posay Anthelios UV-Mune 400 Dermo-Pedriatics Hydratisierende Lotion (LSF 50+, 9,20 Euro): Note 2,6
- Hipp Babysanft Sonnenspray Ultra Sensitiv (LSF 50+, 9,30 Euro): Note 2,8
In Lavera Naturkosmetik Sonnenlotion Sensitiv Kids (LSF 50, 12,99 Euro, Note 3,3) sind weder umweltkritische Stoffe noch besagter Weichmacher enthalten. Hier basiert die Note „Befriedigend“ auf der nicht überzeugenden Anwendung: Im Praxistest beklagten die Prüfer die dickflüssige Konsistenz und den auf der Haut verbleibenden weißen Film.
Für Kinder, die sich ohnehin ungern eincremten, sei die Sonnencreme wegen ihrer ungünstigen Handhabung nicht zu empfehlen. Was die Kombination aus UV-Schutz und Umweltverträglichkeit angehe, liege das Produkt jedoch ganz vorn. Quelle:
https://www.test.de/Sonnencreme-Kinder-Test-4722079-0/