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50 Jahre Soledum: Was Cineol alles kann

In der kalten Jahreszeit sind virale Infektionen beinahe an der Tagesordnung. Kunden kommen dann mit Symptomen wie Schnupfen, verstopfter Nase, ein Druckgefühl hinter der Stirn oder an den Wangen, Kopfschmerzen und Husten in die Apotheke.
Eine Therapie erfolgt in der Regel symptomatisch, solange es sich um einen grippalen Infekt und keine schwerwiegendere Erkrankung handelt. In solchen Fällen können zur Symptomlinderung zum Beispiel pflanzliche Präparate oder Arzneimittel auf Basis ätherischer Öle empfohlen werden.
Dazu zählt unter anderem Soledum. Das Präparat feiert in diesem Jahr Jubiläum.
Soledum mit dem Wirkstoff Cineol
Wirksamer Bestandteil der Soledum-Produkte ist Cineol. Cineol (CNL-1976® in Soledum) wird aus dem ätherischen Öl bestimmter Eukalyptusarten gewonnen. Es löst festsitzenden Schleim und erleichtert so das Abhusten bzw. fördert so den Abfluss aus den Nasennebenhöhlen, was sich durch ein vermehrtes Naseputzen äußern kann.
Cineol ist effektiver als reines Eukalyptusöl, da der Wirkstoff nach der Extraktion höher dosiert im Präparat vorliegt und eine stärkere Wirkung erzielen kann.
Cineol wirkt auch antientzündlich
Bekannt ist Cineol vor allem für seine schleimlösenden Eigenschaften. Forschende haben jedoch auch feststellen können, dass Cineol zudem antientzündlich und immunmodulierend wirken kann.
So eignet sich der Wirkstoff nicht nur zur symptomatischen Therapie – er kann auch die Entzündungen hemmen und die Besserung beschleunigen.
Gut zu wissen: Eukalyptusatem bei Soledum
Da Cineol zum Teil durch die Lunge über die Atemluft abgebaut wird, kann nach der Einnahme ein eukalyptusähnlicher Atem wahrgenommen werden.
Dies ist unbedenklich und ganz normal. Manche Patienten empfinden das jedoch als unangenehm, daher sollte auf diesen Umstand in der Beratung hingewiesen werden.
Soledum in verschiedenen Darreichungsformen verfügbar
Aufgrund seines breiten Wirkspektrums kann Cineol sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Demzufolge bietet Klosterfrau Soledum in verschiedenen Darreichungsformen an.
Neben den bewährten Kapseln, die 100 mg (Soledum Kapseln und Soledum Kapseln junior) bzw. 200 mg Cineol (Soledum Kapseln forte) enthalten, bietet das deutsche Pharmaunternehmen auch einen Balsam zur Einreibung oder Inhalation an. 100 g Soledum Balsam enthalten 15 g Cineol. Kapseln und Balsam sind zur Behandlung von Atemwegserkrankungen zugelassen.
Darüber hinaus steht Soledum addicur zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege wie COPD oder Asthma zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um magensaftresistente Weichkapseln zur Einnahme, die je 200 mg Cineol enthalten. Quelle: PM Klosterfrau, PTAheute.de
Gut zu wissen: Für wen ist Cineol nicht geeignet?
Aufgrund einer möglichen Atemwegsdepression ist Cineol für Kinder unter 2 Jahren kontraindiziert.
Dementsprechend sind die Soledum Kapseln und Soledum Kapseln Junior erst ab 2 Jahren zugelassen. Die Soledum Kapseln forte dürfen aufgrund der höheren Dosierung des Wirkstoffs erst ab 12 Jahren angewendet werden.