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Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober: Kraftlose Hände bei Senioren

Kraftlosigkeit in den Händen kommt besonders häufig mit zunehmendem Lebensalter auf. Betroffene haben vermehrt Probleme beim Teilen von Tabletten oder dem Bezahlvorgang. Welche Hilfestellungen können PTA ihren Kunden mit auf den Weg geben und was sollte bei der Beratung beachtet werden?
Fallbeispiel Kraftlose Hände
Man muss nicht rheumakrank sein, um Probleme beim Ausdrücken von Blistern oder beim Öffnen von Arzneimittelpackungen zu haben. Trotzdem kann Kraftlosigkeit in den Händen ein Hinweis auf eine Polyarthritis, eine Gicht- oder sonstige Erkrankung sein.
In der Apotheke können steife, schmerzende Finger bei Kunden möglicherweise dann auffallen, wenn die Kunden Probleme haben, das Geld aus dem Geldbeutel zu holen. Insbesondere älteren Menschen ist oft unangenehm, dabei beobachtet zu werden. Die Unzulänglichkeit ist ihnen peinlich, dennoch zeigen sich manche aufgeschlossen für den Rat, das ärztlich abklären zu lassen.
Bei Kraftlosigkeit in den Händen: Alltagshilfen für Arzneimittel
PTA können diese Kunden beim Beliefern des Rezepts freundlich darauf ansprechen, wie sie mit den Arzneimittelpackungen zurechtkommen. Es kann auf zum Beispiel Tablettenausdrückhilfen und Tablettenteiler hingewiesen werden. Dass es solche Hilfsmittel gibt, wissen viele Senioren nicht. Zeigen sich Kunden weiterhin offen für solche Hilfsmittel, können auch ein Dosett bzw. eine Anabox vorgestellt werden.
Vielen Senioren sind diese praktischen Alltagshilfen bislang nicht bekannt und sind dankbar, wenn sie solche Empfehlungen erhalten. Schließlich erleichtern diese den Alltag und unterstützen die Senioren in ihrer Selbstständigkeit.
Zum Tag der älteren Menschen
Der Internationale Tag der älteren Menschen findet alljährlich am 1. Oktober statt. An diesem Tag wird ein besonderes Augenmerk auf die Belange der Älteren gelegt.
In diesem Jahr machen zum Beispiel die Vereinten Nationen auf das Thema Altersdiskriminierung aufmerksam. Bei vielen Krisen wie der Corona-Pandemie oder Fluten zählen ältere Menschen zu den ersten Opfern.
Statt sie zu übersehen, müssten sie als unschätzbare Quelle des Wissens und der Erfahrung (wieder) mehr in die Gesellschaft mit einbezogen werden. /mia