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Umfrage: Vor allem junge Menschen finden Fasten gut

Die (christliche) Fastenzeit nutzen viele Menschen, um bewusst auf Genussmittel wie Süßigkeiten oder Alkohol zu verzichten. Traditionell wird auch der Fleischkonsum reduziert.
Jedes Jahr führt das Meinungsinstitut Forsa eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit zum Thema Fasten durch. Diese zeigt für das Jahr 2026, dass Fasten vor allem bei jungen Menschen in Deutschland beliebt ist. Aktuell halten demnach 85 Prozent der unter 30-Jährigen den bewussten Verzicht auf Genussmittel und Konsumgüter für sinnvoll.
Im Vergleich zu den Vorjahren sei die Zustimmung sogar gestiegen. 2025 hatte sie bei 84 Prozent gelegen, 2024 waren es 76 Prozent.
Fasten: Verzicht vor allem auf Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch
Insgesamt 70 Prozent aller Befragten sehen Fasten aus gesundheitlicher Sicht als sinnvoll an, teilt die DAK-Gesundheit mit. Die geringste Fasten-Motivation haben den Angaben zufolge Menschen im Alter über 60 Jahren. Hier können sich aber auch 62 Prozent vorstellen zu fasten.
Gut zu wissen: Worauf am häufigsten verzichtet wird
Die Top-Themen beim Fasten sind im Jahr 2026 laut der Forsa-Umfrage:
- Alkohol
- Süßigkeiten
- Fleisch
- Rauchen
- Fernsehen
- Internet, Computer, Handy
- Auto
Rund jeder zweite Befragte gab in der DAK-Umfrage an, schon mehrmals gefastet zu haben. Einmal gefastet haben 15 Prozent.
Drei Viertel der Menschen in Deutschland würde am ehesten auf Alkohol (75 Prozent) und Süßigkeiten (71 Prozent) verzichten. Rund die Hälfte der Befragten würde kein Fleisch mehr essen (52 Prozent) und das Rauchen aufgeben (48 Prozent).
37 Prozent der Menschen in Deutschland würden den Fernsehkonsum einschränken und gut ein Viertel auf das Smartphone und Internet verzichten (27 Prozent).
Höhere Bildung führt zu mehr Fasten-Zuspruch
Bei den unter 30-Jährigen steht der Fleisch-Verzicht im Vordergrund: 66 Prozent können sich vorstellen, in der Fastenzeit kein Fleisch zu essen. Dagegen können sich das nur 48 Prozent der über 60-Jährigen vorstellen.
Je höher der Bildungsgrad, desto größer die Bereitschaft zum Verzicht. So bewerten 75 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium den Verzicht auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut aus gesundheitlicher Sicht über mehrere Wochen als sinnvoll. Bei Menschen mit einem Hauptschulabschluss sind es nur 51 Prozent. Quelle: PM DAK, dpa / mg