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Beratung bei Luft im Bauch: Patienten wünschen sich, dass ihre Beschwerden klar benannt werden

Einer aktuellen Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zufolge leidet etwa jeder Zweite in Deutschland unter tabuisierten Symptomen oder Krankheiten, wie Blähungen, Scheideninfektionen oder Inkontinenz. Diese bleiben in vielen Fällen unbehandelt, weil sich rund ein Drittel der Betroffenen schämt, in der Apotheke nach Rat zu fragen. Ein Grund dafür ist, dass viele Apotheker die Beschwerden häufig nicht klar genug beim Namen nennen und dadurch selbst zur Tabuisierung beitragen. Ganz konkret wünschen sich laut der Studie 60 Prozent aller Befragten direkter auf ihre Beschwerden angesprochen zu werden.

Bildquelle: stockfour/Shutterstock.com (419840578)

Neben Inkontinenz, Haarausfall oder Fußpilz sind Blähungen eines dieser Tabuthemen, unter denen viele Menschen von Zeit zu Zeit leiden. Bei 60 Prozent** der Apothekenkunden, die mit Magen-Darm-Problemen (Magendrücken, Krämpfe und Völlegefühl) in die Apotheke kommen, ist Luft im Bauch sogar Auslöser oder Begleiterscheinung der Beschwerden. Wenngleich die Symptome meist schnell und unkompliziert behandelt werden könnten, etwa mit entschäumenden Medikamenten, wie z.B. Lefax®, sprechen Betroffene nur sehr ungern oder gar nicht über ihre Beschwerden. Daher ist es umso wichtiger, im Verkaufs- oder Beratungsgespräch einen guten Einstieg zu finden, um die Symptome richtig zu deuten und entsprechende Lösungen anbieten zu können.

Im Rahmen unserer PTAheute Facebook-Umfrage „Wie beraten Sie bei Luft im Bauch?“ haben wir Sie nach Ihrer Meinung gefragt: Rund 68 Prozent aller teilnehmenden PTA gaben an, dass sie Kunden mit Magen-Darm-Problemen die Problemlöser-Frage „Haben Sie Luft im Bauch“ stellen würden. Mit dieser Frage brechen PTA das Tabu mit Fingerspitzengefühl, denn schambehaftete Ausdrücke wie „Blähungen“ oder „Pupsen“ können so sanft umgangen werden. Gleichzeitig bekommt der Kunde eine harmlose Alternative angeboten, um seine Beschwerden zum Ausdruck zu bringen.

Bei einigen Medikamenten, wie beispielsweise Antibiotika, Laxanzien, PPIs oder Antidiabetika, können Blähungen laut Beipackzettel als Nebenwirkung auftreten. PTA sollten hierauf im Beratungsgespräch offen aufmerksam machen. So sahen es auch rund 88 Prozent aller Teilnehmer/innen unserer Umfrage, denn sie gaben an, bei Blähungen – als mögliche Nebenwirkung anderer Medikamente – entschäumende Mittel, wie Simeticon-Formulierungen (z.B. Lefax®) zu empfehlen.

Ein wichtiger Bestandteil eines Beratungsgespräches ist die Galenik, denn diese kann ein kaufentscheidendes Argument für einen Kunden sein. Dies spiegelt auch unsere PTAheute Facebook-Umfrage wieder, denn rund 98 Prozent aller teilnehmenden PTA gaben an, dass sie in ihrer Beratung nach der bevorzugten Darreichungsform fragen, um ihre Kunden die bestmögliche Empfehlung geben zu können.

Ein offenes Gespräch und eine ausführliche, kompetente Beratung schafft Vertrauen, löst Hemmnisse und bindet den Kunden an eine Apotheke. Laut YouGov sollen PTA Tabuthemen gezielt, aber in diskreter Atmosphäre ansprechen und konkrete Lösungen anbieten.

*Quelle: http://campaign.yougov.com/DE_2017_07_Reports_OTC_Tabuthemen_Landingpage.html

** Repräsentative Befragung der deutschsprachigen Bevölkerung ab 25 Jahren (n=5006) von TNS Infratest im Auftrag von Bayer HealthCare 2012 (U&a Lower Gi 2012)

 

Pflichttext:

Lefax®
Wirkstoff:
Simeticon

Anwendungsgebiete: Bei übermäßiger Gasbildung und Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit gastrointestinalen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl im Oberbauch; bei verstärkter Gasbildung nach Operationen; zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Sonographie, Röntgen).

Hinweise: Enthält Glucose und Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten!

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland Stand: 07/2013