Aktuelle Kurzmeldungen zur Corona-Pandemie

Woche vom 11. bis 15.05.2020

Bild: ezstudiophoto / stock.adobe.com

Der Einsatz von Remdesivir in der EU wird erweitert, Hydroxychloroquin floppt in klinischen Studien, ein kawasakiähnliches Syndrom wurde bei Kindern entdeckt und Antikörpertests sind ab sofort Kassenleistung. Was sich sonst diese Woche in Sachen Corona ergab, lesen Sie hier.

Freitag, den 15.05.2020

FDA bezweifelt Zuverlässigkeit von Corona-Tests in den USA

Bei einem unter anderem im Weißen Haus verwendeten Corona-Schnelltest in den USA gibt es zunehmend Zweifel an der Zuverlässigkeit. Die US-Arzneimittelaufsicht FDA warnte am Donnerstag (Ortszeit), dass das vom Gesundheitskonzern Abbott hergestellte Testsystem womöglich falsche Ergebnisse liefere.

Quelle: daz.online/dpa/cm

Übersterblichkeit in Deutschland verhältnismäßig gering

Auch wenn im April mehr Menschen starben als im Durchschnitt ist laut Statistischem Bundesamt die sogenannte Übersterblichkeit in Deutschland „vergleichsweise gering“. In der Woche 13. bis 19. April 2020 starben in Deutschland mindestens 18 693 Menschen: 1343 Fälle weniger als in der Woche davor, aber acht Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Da die Grippewelle seit Mitte März als beendet gilt, führen die Statistiker die „leichte Übersterblichkeit“ auf die Corona-Pandemie zurück.

„Im europäischen Vergleich ist das Ausmaß der sogenannten Übersterblichkeit in Deutschland vergleichsweise gering“, bilanzierten die Statistiker. Italien berichtet laut Statistischem Bundesamt von einer um knapp 50 Prozent erhöhten Sterbefallzahl für den März im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Für den Ballungsraum Stockholm seien Anfang April sogar doppelt so hohe Sterbefallzahlen gemeldet worden.

Quelle:dpa/sn

Atypisches Kawasaki-Syndrom und COVID-19: Zusammenhang wird wahrscheinlicher

Weltweit gibt es Berichte über ein Kawasaki-ähnliches Syndrom bei Kindern im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nun liefert eine Studie aus Bergamo, dem Zentrum der Pandemie in Italien, weitere Hinweise. Wie Ärzte in „The Lancet“ berichten, könnte tatsächlich eine Verbindung zu COVID-19 bestehen. Die Mediziner betonen aber, dass nur ein geringer Anteil jüngerer Patienten betroffen ist.

Quelle: daz.online/dm

Deutscher Ort im Fokus der Coronaforschung

Unter Führung des Uniklinikums Jena (UKJ) wird der Ausbruch des SARS-CoV-2 in Neustadt am Rennsteig seit 13. Mai 2020 wissenschaftlich untersucht. Der 1000-Einwohner-Ort im südlichen Ilm-Kreis stand ab dem 22. März 2020 für zwei Wochen unter Quarantäne, weil es dort im Vorfeld ein erhöhtes Infektionsaufkommen mit vielen Kontaktpersonen gab. Am Ende der Quarantäne waren 49 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bekannt, zwei der Infizierten verstarben.

Nun wird ein Wissenschaftsteam untersuchen, inwiefern es zusätzlich zu den bereits bekannten 49 Fällen auch nicht bemerkte, asymptomatische Verläufe gab und ob sich eine Immunität im Ort ausgebildet hat. Mit ersten Ergebnissen rechnen die UKJ-Experten noch in diesem Jahr.

In der Studie kommen vor allem drei Instrumente zum Einsatz:

  • Fragebögen und Einzelinterviews um Einzelheiten zur Symptomatik und möglichen Exposition mit dem Virus, beispielsweise bei Veranstaltungen, herauszufinden und auch wie sich die Menschen während der Quarantäne gefühlt haben.
  • Blutentnahmen zur Testung auf Antikörper und der Untersuchung von spezifischen Abwehrzellen.
  • Abstriche, um zu belegen, dass das Virus nicht mehr im Dorf zirkuliert.

Quelle: UKJ/sn

Sanofi-Impfstoff-Deal mit den USA

Sollte es dem französischen Pharmahersteller Sanofi gelingen, einen wirksamen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln, erhalten die USA Sonderrechte bei der Bestellung. Der Grund: eine Art Risikobeteiligung an den Entwicklungskosten in Höhe von 30 Millionen US-Dollar, die eine Behörde im Geschäftsbereich des Gesundheitsministeriums an Sanofi zahlt. Hierzulande kritisieren Politiker den Deal scharf. Sanofi scheint aber daran festzuhalten.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Impfstoffentwicklungen gegen das Coronavirus der gesamten Branche bietet der Verband der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) auf seiner Website. Dort finden sich auch Informationen zu laufenden und geplanten klinischen Tests sowie Angaben darüber, welche Konzerne von welchen Institutionen finanzielle Unterstützung erhalten.

Quelle: daz.online/crm

SARS-CoV-2 geht auf die Nieren!

Das neue Coronavirus befällt laut einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) neben der Lunge auch zahlreiche andere Organe. Das hätten Untersuchungen von 27 an Covid-19 gestorbenen Patienten gezeigt. Das bei Erkrankten nach der Lunge am zweithäufigsten betroffene Organ seien die Nieren, „nicht selten bis hin zum totalen Organausfall“, sagte Huber, Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik am UKE. Außerdem habe man den Erreger in Herz, Leber, Gehirn und Blut der Patienten nachweisen können. Die höchsten Konzentrationen hätten sich aber in den Zellen der Atemwege gefunden.

Der Befall der Nieren sei vermutlich die Ursache dafür, dass Covid-19-Erkrankte häufig Auffälligkeiten im Urin aufwiesen, sagte Huber. „Zudem könnte dies die extrem hohe Rate von bis zu 50 Prozent an akuten Nierenversagen bei Covid-19-Patienten erklären.“

Der mögliche Befall weiterer Organe müsse bei der Behandlung von Corona-Patienten berücksichtigt werden. „Wir müssen alle Symptome im Blick haben, nicht nur die Luftknappheit“, sagte Huber. In weiteren Studien solle auch geklärt werden, inwieweit Veränderungen im Urin als Frühwarnsystem für schwere Covid-19-Verläufe dienen könnten.

In Berlin wurden bislang mindestens elf Covid-19-Tote obduziert. Als Todesursachen wurden am häufigsten Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle) festgestellt. In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen „kausal durch Covid-19 bedingt“ gewesen seien, hieß es.

Quelle:dpa/sn

Zwangslizenzen für SARS-CoV-2-Impfstoff?

Abgeordnete des EU-Parlaments haben sich dafür ausgesprochen, den Zugang zu Coronavirus-Impfstoff notfalls über sogenannte Zwangslizenzen zu garantieren. Rechtlich sei es möglich, Medikamente sowie Impfstoffe auch ohne ausdrückliche Genehmigung des Originalherstellers in der EU herzustellen, betonte der gesundheitspolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Peter Liese (CDU), am gestrigen Donnerstag in einer Plenumsdebatte. Sollte ein Impfstoff zunächst in den USA oder in China entwickelt werden, müsse die EU alles dafür tun, dass der Impfstoff tatsächlich allen Ländern zur Verfügung stehe.

Mit Zwangslizenzen dürften europäische Firmen den Impfstoff ohne eine Genehmigung des Patentinhabers produzieren. Dieser würde dann mit einer staatlich festgelegten Gebühr entschädigt. Die Gesundheit der Menschen dürfe nicht vom guten Willen der Pharmaindustrie abhängen, erklärte die belgische Abgeordnete Petra De Sutter. Auch sie sprach sich dafür aus, dass die EU-Mitgliedsstaaten, wenn notwendig, Zwangslizenzen vergeben. Die Europäische Union müsse zudem sicherstellen, dass unter Zwangslizenzen hergestellte Medizin importiert und weltweit gehandelt werden könne, forderte die Grünen-Europaabgeordnete Anna Cavazzini.

Quelle:dpa/sn

Herstellungserlaubnis für Plasmaspende gegen COVID-19 erteilt

Die Universitätsmedizin Greifswald darf jetzt Blutplasma mit Antikörpern gegen Corona gewinnen und als Arzneimittel zur Therapie Schwerstkranker zur Verfügung stellen. Das Haus habe damit als erste Einrichtung in Mecklenburg-Vorpommern vom Landesamt für Gesundheit und Soziales die Herstellungserlaubnis erhalten, teilte ein Sprecher am gestrigen Donnerstag mit.

Wer den Erreger nicht mehr in sich trägt, aber ausreichend Antikörper im Blut hat, gilt als immun gegen das Coronavirus. Das machen sich die Transfusionsmediziner der Universitätsmedizin zunutze. „Die Antikörper sollen vom Spender auf den schwer erkrankten Patienten übertragen werden und seinem Immunsystem helfen, das Virus zu bekämpfen“, sagte die Fachapothekerin für Arzneimittelinformation, Konstanze Aurich.

Die Unimedizin nimmt demnach Blut bei Menschen ab, die ihre Corona-Erkrankung vollständig überwunden haben. Gesammelt werde das Blutplasma. Alle anderen Bestandteile gehen bei der Spende zurück zum Spender. Das Plasma wird bei minus 30 Grad eingefroren und kann bis zu zwei Jahre verwendet werden, wie Aurich erläuterte. Habe ein schwer an Corona erkrankter Patient dieselbe Blutgruppe wie der Spender, könne das Plasma eingesetzt werden.

Es hätten sich bereits zahlreiche Genesene an der Unimedizin gemeldet, die Plasma spenden wollen. Bei ihnen soll zugleich erforscht werden, wie lange die Antikörper im Blut bleiben, also wie dauerhaft die Immunisierung ist.

Quelle: dpa/sn

Donnerstag, den 14.05.2020

Apotheken in Nordrhein starten gemeinsames Botendienst-Portal

Schnell, bequem und zuverlässig: Die Apotheken in Nordrhein wollen mit ihren Botendiensten dem Versandhandel das Wasser abgraben. Zu diesem Zweck haben die Apothekerverbände Aachen und Linker Niederrhein ein neues Portal geschaffen, auf dem Kunden sich einen Überblick über die entsprechenden Angebote der registrierten Vor-Ort-Apotheken verschaffen können. Unter www.der-arzneimittelbote.de können Kunden zum Beispiel ihre Postleitzahl eingeben und bekommen dann eine Liste aller Apotheken in diesem Gebiet, die sich der Initiative angeschlossen haben, sowie Informationen darüber, welche Zahlungsarten sie anbieten und ob eine Vorbestellung möglich ist. Die Bestellung erfolgt auf der Seite der ausgewählten Apotheke.

Quelle: daz.online/crm

Bundestag macht Weg frei für mehr Corona-Tests

Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag das 2. Bevölkerungsschutzgesetz verabschiedet. Seitens der Opposition hagelte es Kritik – wenngleich Grüne und Linke auch gute Ansätze darin sehen. Unter anderem ist vorgesehen, die Tests auf SARS-CoV-2 auszuweiten. Dass die GKV für die Kosten aufkommen soll, verteidigten die Rednerinnen von Union und SPD. Sie versprachen, dass deshalb im Herbst über einen Bundeszuschuss gesprochen werden soll. Beschlossen ist nun auch: Wenn es nötig wird, kann das Pharmaziestudium in der Pandemie flexibilisiert werden.

Quelle: daz.online/ks

G-BA verlängert telefonische Krankschreibung zum letzten Mal

Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)vom heutigen Donnerstag wird die befristete Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung letztmalig bis einschließlich 31. Mai 2020 verlängert. Ab dem 1. Juni 2020 ist dann wieder eine körperliche Untersuchung des Patienten durch den Arzt notwendig.

Quelle:G-BA/sn

Weitere mögliche Ansatzpunkte gegen COVID-19 entdeckt

Frankfurter Forscher haben mögliche Ansatzpunkte für Medikamente gegen COVID-19 identifiziert. Die Erkenntnisse wurden am Donnerstag im Fachmagazin „Nature“ publiziert. Basis waren Abstriche zweier infizierter Rückkehrer aus Wuhan, die im Februar am Frankfurter Flughafen gelandet waren.

Biochemiker und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums hatten damit ein Zellkultur-Modell geschaffen und daran eine Reihe von Wirkstoffen getestet. Einige hatten nach Angaben der Forscher die Vermehrung des Virus im Labor verlangsamt oder gestoppt.

Zu den Wirkstoffen, die in der Frankfurter Zellkultur die Virusvermehrung bremsten, zählten unter anderem 2-Deoxy-D-Glukose und Ribavirin, das gegen Hepatitis C eingesetzt wird. Es gebe aber auch „weitere potenziell interessante Kandidaten“. Ob die Mittel tatsächlich helfen können, werden aber erst klinische Studien zeigen.

Quelle: dpa/sn

Klinikum Stuttgart startet Studie zur Verbreitung des Corona-Virus

Nach wie vor ist das Ausmaß der SARS-CoV-2 -Durchseuchung in der Bevölkerung unklar. Daher beginnen immer mehr Städte mit stichprobenartigen Untersuchungen. Im Rahmen der CoKoS-Studie sollen nun die Verbreitung von SARS-CoV-2 und die damit verbundenen gesundheitlichen Folgen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt untersucht werden. Dazu werden die Blutproben von mindestens 1000 Stuttgarter Einwohnern analysiert und zusätzlich 400 bereits positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen auf Antikörper untersucht – Letzteres, um festzustellen, in welcher zeitlichen Abfolge eine entsprechende Antikörper-Antwort einsetzt. Die Studie wird vom Klinikum Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Tübingen und dem Gesundheitsamt Stuttgart durchgeführt.

„Die Häufigkeit des Vorkommens von Antikörpern und die Ausbreitungsrate des Virus zu kennen, ist dringend nötig für die weitere Steuerung der Pandemie“, sagt Prof. Jan Steffen Jürgensen, Medizinischer Vorstand im Klinikum Stuttgart. Das Universitätsklinikum Tübingen will zudem bei der CoKoS-Studie mit Hilfe von Fragebögen Daten zu psychisch-mentalen Folgen der Pandemie erheben. Die Ergebnisse sollen in zielgerichtete Unterstützungsangebote für vulnerable Bevölkerungsgruppen einfließen.

Quelle: Klinikum Stuttgart / sn

Neuer Therapieansatz: Antikörper sollen SARS-CoV-2 neutralisieren

Gleich mehrere Forschergruppen berichteten in den letzten Tagen über einen neuen Ansatz zur Therapie einer COVID-19-Erkrankung: Monoklonale Antikörper sollen in der Akutphase der Erkrankung das neue Coronavirus SARS-CoV-2 neutralisieren und so verhindern, dass dieses in menschliche Zellen gelangt. Damit würde die Verbreitung des Erregers im Körper unterbunden.

Die Entwicklung der Antikörper basiert auf Forschungsarbeiten aus der Zeit der ersten SARS-Epidemien 2002/2003, bei denen rund 50 Antikörper auf ihre Fähigkeit zur Neutralisation von SARS-Viren hin untersucht wurden. Weitere Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit Antikörpern, die aus Blutproben von schwer erkrankten COVID-19-Patienten isoliert wurden. Auf diesen Wegen wurden mehrere Antikörper identifiziert, die – zumindest in Zellversuchen – in der Lage waren das neue Coronavirus effektiv zu neutralisieren.

Bislang befindet sich der Einsatz von SARS-CoV-2-Antikörpern aber erst in der präklinischen Entwicklung. Sollten die Sicherheitsprüfungen positiv ausfallen, könnten im Herbst klinische Studien beginnen.

Quelle: daz.online/pj/sn

Sanofi: Impfstoff soll für alle verfügbar sein

Der französische Pharmagigant Sanofi hat versichert, einen künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 allen anzubieten. Es sei klar, dass der Impfstoff für alle zugänglich sein werde, betonte der Frankreich-Chef von Sanofi, Olivier Bogillot, am Donnerstag im Fernsehsender BFMTV. Dass die USA nach einer Entwicklung eines Impfstoffes Vorrang bei der Lieferung bekommen könnten, bestätigte er nicht. Zuvor hatten Aussagen des Sanofi-Generaldirektors Paul Hudson für Aufsehen gesorgt.

In einem Interview habe Hudson deutlich gemacht, dass die USA bei dem Impfstoff Vorrang hätten, berichtete die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch auf ihrer Internetseite. Die USA hätten als erste die Forschung unterstützt. Die US-Regierung habe „das Recht für die größte Vorausbestellung“, zitierte die Agentur den Sanofi-Chef.

Quelle: dpa/sn

Anstieg von versehentlich verschluckten Desinfektionsmitteln registriert

Im März und April erreichten das Giftinformationszentrum in Erfurt 51 Anrufe wegen versehentlich getrunkener Desinfektionsmittel und damit rund 20 mehr als in den beiden Vorjahresmonaten. Zumeist betreffe es Kinder, die Hände-Desinfektionsmittel schluckten. Es gebe aber auch Erwachsene, die versehentlich in Wasserflaschen umgefüllte Desinfektionsmittel trinken, erklärte die kommissarische Leiterin des Giftnotrufs, Dagmar Prasa, der Deutschen Presse-Agentur. Diese Mittel reizten den Magen-Darm-Trakt und könnten zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall führen. Gefährlicher seien Konzentrate von Haushalts-Desinfektionsmitteln, die auch ätzende Substanzen enthalten.

„Die Kinder trinken meistens nur einen Schluck, dann brennt es im Mund“, sagte Prasa. Die Experten vom Giftnotruf raten dann mit einem Glas Wasser oder Tee nachzuspülen, um die Mittel zu verdünnen. „Da auch der Blutzucker absacken kann, sollte noch etwas Süßes gegeben werden.“ Wichtig sei zudem, die Kinder aufmerksam zu beobachten und bei Symptomen wie Torkeln den Rettungsdienst zu rufen. Kleinkinder reagierten empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene.

Zur Achtsamkeit mahnte Prasa außerdem bei Handgel, das in kleinen Fläschchen mit Aufhänger am Kinderwagen angebracht werden kann. „Wenn die Kinder sitzen, können sie da leicht heran kommen.“

Mittwoch, den 13.05.2020

UKE untersucht COVID-19 bei Kindern

Im Rahmen einer neuen Studie untersucht das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ab sofort bei rund 6.000 Kindern und Jugendlichen die Häufigkeit und Schwere einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus. Die Ergebnisse der Studie sollen sowohl eine gezieltere medizinische Versorgung von an COVID-19 erkrankten Kindern ermöglichen als auch eine Entscheidungshilfe für präventive Maßnahmen bieten. In die Studie sollen Daten von gesunden und chronisch kranken Kindern und Jugendlichen mit und ohne Symptomen einer COVID-19-Infektion einbezogen werden, die stationär oder ambulant versorgt werden. An der Studie beteiligen sich neben dem Kinder-UKE auch alle anderen Hamburger Kinderkliniken.

„Im Rahmen der Studie wollen wir untersuchen, wie häufig sich Kinder und Jugendliche infizieren und wie anfällig sie für eine COVID-19-Infektion beziehungsweise für einen schweren Verlauf der Infektion sind. Zugleich wollen wir erforschen, wie groß das Risiko einer Verbreitung des neuartigen Corona-Virus durch asymptomatische Kinder ist und ob chronisch kranke Kinder ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Infektion haben als gesunde Kinder“, sagt Prof. Dr. Ania C. Muntau, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKE.

Quelle: PM UKE

Streit um Maskenpflicht in Bayerischen Apotheken

In puncto Maskenpflicht fährt die Bayerische Landesregierung einen harten Kurs: Trotz Plexiglasscheiben vor den HV-Tischen müssen die Apothekenmitarbeiter im Freistaat einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt auch im Backoffice. Drei Apotheker kritisieren diese Regeln jetzt in offenen Briefen an die Bayerische Landesapothekerkammer und Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Quelle: daz.online/crm

Folgen der Pandemie: Spätere Krebsdiagnosen und -therapien befürchtet

Im Zuge der Corona-Pandemie kann es nach Einschätzung einer medizinischen Fachgesellschaft zu späteren Krebsdiagnosen und -therapien kommen. In deutschen Kliniken werde zum Beispiel beobachtet, dass Patienten erst in sehr fortgeschrittenen Tumorstadien kämen, teilte die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) mit Sitz in Berlin am heutigen Mittwoch mit. Auch sei die Zahl der Patienten in frühen Stadien, die in Tumorkonferenzen vorgestellt werden, im April deutlich gesunken – „in einzelnen Institutionen um 30 bis 50 Prozent“, hieß es. Vollständige Auswertungen aus Kliniken und Praxen lägen noch nicht vor.

Zu den Ursachen zählten zum Beispiel nicht wahrgenommene Kontrollen aus Angst vor einer Corona-Infektion, aber auch fehlende Angebote: So sei etwa das Mammografie-Screening zeitweise ausgesetzt worden. Entsprechend sei mit einer Welle von Neudiagnosen im Sommer und Herbst dieses Jahres zu rechnen, erklärte die DGHO. Bei akut lebensbedrohlichen Krebserkrankungen wie Leukämien hätten sich die Zahlen hingegen kaum geändert. Die Fachgesellschaft betonte, dass Vorsichts- und Schutzmaßnahmen getroffen worden seien, damit Patienten etwa Therapien sicher wahrnehmen können – und dass für die allermeisten Patienten der Krebs „eine weitaus größere Gefahr für ihr Leben“ darstelle als Covid-19.

Quelle: dpa/sn

Hydroxychloroquin floppt erneut in klinischer Studie

Chloroquin, Hydroxychloroquin und Azithromycin galten als Hoffnungsträger für die Behandlung von Patienten mit COVID-19. In ersten klinischen Studien gelang es jedoch nicht, die Wirksamkeit der Arzneistoffe gegen die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Krankheit zu belegen. Eine aktuelle Untersuchung aus den USA scheint dieses Ergebnis zu bestätigen.

Demnach konnten Forscher von der State University New York in Albany beim Vergleich der Sterblichkeitsraten keinen Vorteil für Gruppen mit einer Therapie (Hydroxychloroquin und Azithromycin, nur Hydroxychloroquin oder nur Azithromycin) ermitteln. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass der Anteil der Herztoten in der Kombitherapie-Gruppe deutlich größer war als unter den Unbehandelten.

Quelle: daz.online/crm

Noweda stellt PTA-Schülern Räumlichkeiten zur Verfügung

Die Abschlussklasse der PTA-Schule in Essen sollte wieder Präsenzunterricht erhalten. Um notwendige Sicherheitsabstände zu gewährleisten, stellte Noweda ab Ende April Seminarräume in ihrer Essener Zentrale für den Unterricht zur Verfügung.

Quelle: daz.online/ms

Dienstag, den 12.05.2020

Berlin plant Ampel-Warnsystem in der Corona-Pandemie

Das Land Berlin setzt abweichend von den jüngsten Bund-Länder-Vereinbarungen auf ein eigenes Warnsystem im Ampelformat. Dabei sollen die Reproduktionsrate, die Zahl der Neuinfektionen und die Belegung der Intensivbetten mit COVID- 19-Patienten eine Rolle spielen, teilten Regierungschef Michael Müller und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (beide SPD) am heutigen Dienstag mit.

Sollte die Ampel bei zwei der drei Indikatoren auf Gelb stehen, will der Senat die Problematik erörtern, sagte Müller. Bei zweimal Rot bestehe dringender Handlungsbedarf. Dann sei zu beraten, ob Lockerungen zurückgenommen werden müssen oder geplante Lockerungen zeitlich gestreckt werden müssten.

Bei den Neuinfektionen geht die Ampel bei der Marke von 20 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf Gelb. Bei 30 Neuinfektionen leuchtet sie rot, wie Senatorin Kalayci erläuterte. Dasselbe System greift bei der sogenannten Reproduktionsrate: Liegt diese an mindestens drei Tagen hintereinander bei 1,1, steckt also ein Infizierter im Durchschnitt 1,1 andere Menschen mit dem Coronavirus an, leuchtet die Ampel gelb. Bei einer Rate von 1,3 leuchtet sie rot.

Bei den Intensivbetten kommt die Ampel ebenfalls zum Tragen. Sind 15 Prozent aller Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt, springt sie von Grün auf Gelb, bei 25 Prozent auf Rot.

Quelle: dpa/sn

Erste Daten aus klinischer Impfstoffprüfung bis Juli erwartet

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech erwartet für Ende Juni oder Juli erste Daten zu klinischen Tests eines möglichen Impfstoffs gegen die Lungenerkrankung COVID-19. Bei den Tests in Europa und den USA gehe es darum, Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierung von vier verschiedenen Impfstoffkandidaten zu ermitteln, sagte Vorstandschef Ugur Sahin am Dienstag in einer Telefonkonferenz.

In Europa sind Tests mit insgesamt vier Impfstoffkandidaten an etwa 200 gesunden Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren geplant. Tests mit dem ersten Kandidaten hätten bereits im April begonnen, sagte Sahin. Um die optimale Dosis für weitere Studien zu finden, würden Dosen von 1 bis 100 Mikrogramm verabreicht. Für einen zweiten Teil der Studie seien auch Probanden mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorgesehen. In den USA sind zunächst Tests an bis zu 360 gesunden Probanden in zwei Altersgruppen geplant – von 18 bis 55 sowie von 65 bis 85 Jahren.

Quelle: dpa/sn

Neurodermitiker sollten Hände lieber desinfizieren statt waschen

Das häufige Händewaschen in der Corona-Pandemie wird nach Einschätzung von Hautärzten dazu führen, dass mehr Menschen juckende Hand-Ekzeme entwickeln. „Seife greift die Hautbarriere an“, sagte der Dermatologe Christoph Skudlik der Deutschen Presse-Agentur. Der 52-Jährige ist Chefarzt des Instituts iDerm mit Sitz an der Universität Osnabrück und dem BG Klinikum Hamburg. Abnutzungs-Ekzeme an den Händen seien störend, zudem könnten sich in der vorgeschädigten Haut mehr Erreger einnisten.

Wer ohnehin zu Neurodermitis neige, sollte besser alkoholische Hände-Desinfektionsmittel benutzen, riet Skudlik. Denn diese seien wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge deutlich weniger hautbelastend als das Händewaschen. Zudem sollten nach jedem Waschen oder Desinfizieren die Hände gründlich eingecremt werden. Betroffene sollten sich bei Hautproblemen an den Facharzt wenden.

Quelle: dpa/sn

Übergewicht als COVID-19-Risikofaktor?

In einer Studie aus Großbritannien stießen Forscher auf einen bislang unbekannten Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe: Demnach scheinen adipöse Menschen schwerer an COVID-19 zu erkranken. Die Gründe dafür sind bislang nicht klar. Im Rahmen der Studie namens „ISARIC4C“ analysierten Forscher Daten zu fast 16.800 COVID-19-Krankenhauspatienten.

Quelle: daz.online/hb

EMA erweitert Einsatz von Remdesivir bei COVID-19

In den Vereinigten Staaten ist Remdesivir bereits zugelassen, auch Japan setzt das Virostatikum bei COVID-19 seit kurzem offiziell ein. Nun zieht die Europäische Arzneimittel-Agentur nach, zwar nicht mit einer Zulassung, doch empfiehlt sie einen breiteren Einsatz von Remdesivir beim „Compassionate Use“ (Härtefallprogramm). Zusätzlich wird die Behandlungsdauer auf fünf Tage verkürzt, wodurch mehr COVID-19-Erkrankte das weltweit stark gefragte Corona-Arzneimittel erhalten können.

Quelle: ptaheute/cm

Höhere Pauschale für Hilfsmittel zum Verbrauch

Vor einer Woche ist die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung in Kraft getreten. Sie sieht unter anderem eine vorübergehend von 40 Euro auf 60 Euro erhöhte Monatspauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel vor. Überdies hat der GKV-Spitzenverband seine Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Coronakrise aktualisiert.

Laut Deutschem Apothekerverband (DAV) dürfen Leistungserbringer nun vorübergehend gegenüber den Pflegekassen auch Preise oberhalb der aktuellen Vertragspreise abrechnen oder abweichend von den Mengenangaben im Vertrag kleinere Mengen zu den Vertragspreisen abgeben, sofern die tatsächlichen Preise die Vertragspreise übersteigen. Was sonst noch neu ist, lesen Sie bei unseren Kollegen von daz.online.

Quelle: daz.online/ks

Artemisia annua: Forschung in Deutschland, ungeprüfter Kräutertee in Madagaskar

Artemisia annua, der Einjährige Beifuß, ist erwiesenermaßen im Zusammenhang mit Malaria eine wichtige Heilpflanze. Ihr Wirkstoff Artemisinin bekämpft den Malaria-Erreger wirksam. Im Angesicht der COVID-19-Pandemie rückt sie in den Fokus von dubiosen Heilsversprechern, aber auch von Wissenschaftlern, um das neue Coronavirus zu bekämpfen.

Forscher des Max-Planck-Instituts untersuchen derzeit verschiedene Extrakte von Artemisia annua an mit SARS-CoV-2 infizierten Zellen. Neben den Pflanzenextrakten untersuchen die Forscher auch Reinsubstanzen sowie Mischungen aus Extrakten und Reinsubstanzen. Erste Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen noch im Mai (Kalenderwoche 20/2020) vorgestellt werden.

Quelle:daz.online/vb

Schweizer Apotheker bedanken sich bei der Bevölkerung

Die Apotheken sind immer für die Bevölkerung da – das soll die ganze Bevölkerung der Schweiz wissen. Mit einer neuen Kampagne bedankt sich der Apothekerverband bei den Apothekerteams und bei der Bevölkerung.

Quelle: daz.online/ms

Montag, den 11.05.2020

SARS-CoV-2-Antikörpertest jetzt Kassenleistung

Labortests auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 können von Vertragsärzten nun zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Das teilte Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am vergangenen Donnerstag mit. Ein positiver Test gilt demnach als indirekter Erregernachweis und ist somit meldepflichtig. Schnelltests werden jedoch nicht übernommen, ebenso wenig Tests ohne direkten zeitlichen Bezug zu einer klinischen COVID-19-Symptomatik.

Quelle:daz.online/jb

750-Millionen-Euro-Programm für Impfstoffentwicklung

Die Bundesregierung hat nach Angaben von Forschungsministerin Anja Karliczek ein 750-Millionen-Euro-Programm für die Herstellung und Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus beschlossen. Mit rund 500 Millionen Euro sollen Studienkapazitäten für die Impfstofferprobung in Deutschland ausgebaut werden, und 250 Millionen Euro sollen in den Ausbau von Produktionskapazitäten im Land gehen, teilte die CDU-Politikerin am heutigen Montag in Berlin mit. Vorher hatte das sogenannte Corona-Kabinett – ein Kabinettsausschuss mehrerer Bundesminister unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) – über das Thema beraten.

Ziel sei es unter anderem, bevorstehende Impfstoffstudien gleich mit größerer Probandenzahl zu ermöglichen, was aufwendig und kostenintensiv sei, sagte Karliczek. Normalerweise würden Studien mit erfolgversprechenden Substanzen hintereinander und nur mit der notwendigen Probandenzahl durchgeführt und der entsprechende Impfstoffkandidat werde nur in der jeweils notwendigen Menge hergestellt. In die Tests könnten nun auf freiwilliger Basis beispielsweise schon frühzeitig medizinisches Personal oder andere Berufsgruppen aus sogenannten systemrelevanten Bereichen einbezogen werden.

Quelle:dpa/sn

ABDA kooperiert mit Frauenberatungsstellen

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie fürchten viele eine Zunahme häuslicher Gewalt. Um Betroffenen niederschwellig Hilfe anzubieten, sollen Apotheken bundesweit Infomaterial zum Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ auslegen. Dazu ruft die ABDA gemeinsam mit dem Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) auf.

Quelle:daz.online/crm

Sonder-PZN für Stückeln und Auseinzeln beschlossen

Die am 22. April 2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung hat gewisse Erleichterungen für die Patientenversorgung gebracht: Unter anderem sind Stückeln oder Auseinzeln vorübergehend erlaubt. Um die Abrechnung dieser Vorgänge zu ermöglichen, wurden nun weitere Sonder-Pharmazentralnummern bekannt.

  • Erstabgabe einer Teilmenge (Auseinzeln): Sonderkennzeichen 06461127
  • Weitere Teilmengenabgabe (Auseinzeln): Sonderkennzeichen 06461133
  • Stückeln: Sonderkennzeichen 02567024 + Faktor „5“ oder „6“

Wie beim Stückeln und Auseinzeln konkret vorzugehen ist, lesen Sie hier.

Quelle: ptaheute/cm

Steigert die Corona-Pandemie die Impfbereitschaft?

Während viele Menschen sehnsüchtig auf eine Impfung gegen das neue Coronavirus warten, gibt es auch gegenteilige Ansichten: Bei den Protest-Demonstrationen am Wochenende gegen die staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie waren auch Impfgegner mit dabei. Nach Ansicht des Experten Bernd Harder von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften könnte die Corona-Krise Impfskeptiker aber mittelfristig dazu bewegen, künftig mehr auf Schutzimpfungen zu vertrauen: „Weil sie sehen, wie eine Welt ohne Impfen aussehen könnte.“

Quelle: dpa / cn

Corona und kawasakiähnliches Syndrom bei Kindern

In Europa und den USA wurden ungewöhnlich schwere Erkrankungen bei Kindern festgestellt, die möglicherweise im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen könnten.Die Rede ist von kawasakiähnlichen Fällen mit Symptomen wie entzündeten Blutgefäßen, Fieber und Hautausschlag. Was steckt dahinter?
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Quelle: dpa / cn

Reproduktionszahl wieder über 1 – was bedeutet das?

In Deutschland wurden bis zum gestrigen Sonntagabend rund 170.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Positiv ist, dass die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen zuletzt sehr viel langsamer anstieg als noch vor wenigen Wochen. Allerdings lag die sogenannte Reproduktionszahl nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Wochenende wieder über 1. Welche Schlüsse daraus gezogen werden können lesen Sie hier .

Quelle: dpa / sn, cn

 

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