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In der Apotheke werden PTA mit den unterschiedlichsten Themen konfrontiert. Lesen Sie hier die tagesaktuellen News aus den Bereichen Pharmazie, Forschung, Ernährung, Gesundheit und vielem mehr. Bleiben Sie informiert, um Ihre Kunden stets kompetent zu beraten.

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PTAheute-Pinnwand KW 35/2026: Krankschreibung, Nicht­liefer­barkeit & Apotheken­verband

PTAheute-Pinnwand KW 35/2026; Bildercollage
Bilder: Semi / AdobeStock, Robert / AdobeStock, Stockfotos-MG / AdobeStock; Montage: PTAheute

Täglich erreichen uns zahlreiche Meldungen rund um Pharmazie, Gesundheit und Apothekenmarkt. Hier finden Sie eine Übersicht über die News und Pressemeldungen der aktuellen Woche:

Gründung des Mitteldeutschen Apothekenverbandes

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt die Gründung des neuen Mitteldeutschen Apothekenverbandes (MAV), der aus dem Zusammenschluss des Thüringer Apothekerverbandes, des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt und des Sächsischen Apothekerverbandes hervorgegangen ist, wie die Abda mitteilte.

Zu den zentralen Themen des neuen Verbandes zählen laut Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des DAV, unter anderem die Dynamisierung des Apothekenhonorars sowie die Vergütung der neuen Pharmazeutischen DienstleistungenQuelle: Abda 

Chargenrückruf: Pamorelin® LA 11,25 mg Pulver und Lösungsmittel

Die Firma ACA Müller ADAG Pharma AG ruft Folgendes zurück: Pamorelin LA 11,25 mg (Triptorelin) Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension, 1 Stück, (PZN 18762704).

Mit den folgenden Chargenbezeichnungen: 027156 (ACA-Nr. 00412013, 00413317), 027918 (ACA-Nr. 00413609, 00414807, 00416748, 00417319, 00418759, 00419608), 029701 (ACA-Nr. 00418760) und 030059 (ACA-Nr. 00418950).

Im Herstellprozess wurden die Sterilverpackungen der enthaltenen Spritze und Kanülen beschädigt. Vorsorglich werden daher die genannten Chargen zurückgerufen.

Apotheken werden gebeten, ihre Lagerbestände zu überprüfen und eventuell noch vorhandene Bestände der genannten Chargen nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der Firma unter retoure@aca-mueller.de zurückzusenden.

Der Retourenbeleg und der passende Lieferschein sind der Anfrage beizufügen. Eigenmächtige Rücksendungen sind nicht vorzunehmen. Quelle: AMK 

Neu: Fresubin® 2 kcal Drink Erdbeere & Fresubin® Yodrink wieder erhältlich

Packshot Fresenius Kabi Yodrink drei verschiedener Geschmacksrichtungen
Seit August 2026: Fresubin® Yodrink Aprikose-Pfirsich und Lemon sind wieder erhältlich. | Bild: Fresenius Kabi

Im August 2026 hat Fresenius Kabi das Sortiment der Trinknahrungen um den Fresubin® 2 kcal Drink Erdbeere erweitert. Zudem sind die Sorten Fresubin® Yodrink Aprikose-Pfirsich und Fresubin® Yodrink Lemon wieder erhältlich.

Der Fresubin® 2 kcal Drink Erdbeere ist in den Packungsgrößen 4x200 ml (PZN 19222743) und 24x200 ml (PZN 19222766) erhältlich.

Darüber hinaus sind die Fresubin® Yodrink Sorten Aprikose-Pfirsich und Lemon wieder in Apotheken erhältlich. Beide Varianten sind in der Packungsgröße 4x200 ml erhältlich (Aprikose-Pfirsich: PZN 11522084; Lemon: PZN 12442358). Quelle: PM Fresenius Kabi 

Ixiaro-Lieferengpass: Was empfiehlt die STIKO?

Der Impfstoff Ixiaro ist seit dem 15. August 2026 nicht lieferbar. Da in Deutschland keine alternative Impfung gegen die Japanische Enzephalitis zur Verfügung steht, sind Apothekenteams bei der Beratung von Reisenden besonders gefragt.

Laut Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts wird dieser voraussichtlich bis zum 29. September 2026 andauern. Für zahlreiche Reiseländer, in denen eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis empfohlen wird, beginnt die Hauptreisezeit jedoch erst.

Die STIKO empfiehlt in erster Linie eine konsequente Expositionsprophylaxe. Reisende sollten daher besonders auf einen wirksamen Mückenschutz achten, um das Risiko einer Infektion mit dem Erreger möglichst gering zu halten. Quelle: pei.de 

Informationsschreiben zu homöopathischen Tropfenpräparaten: Aufhebung des vorsorglichen Chargenrückrufs

Die Firma Sanorell Pharma GmbH berichtet in einem Informationsbrief über die Aufhebung des durch die AMK am 15. September 2025 bekanntgegebenen vorsorglichen Chargenrückrufs diverser homöopathischer Arzneimittel auf Grundlage eines mikrobiologischen Prüfvorgangs.

Nach Angaben der Firma sind die auf Basis der vorliegenden Ergebnisse und einer Risikoanalyse gesperrten Chargen freigegeben und wieder uneingeschränkt verkehrsfähig.

Die betroffenen Arzneimittelchargen sind dem Informationsschreiben der Firma zu entnehmen. Quelle: AMK 

Produkterweiterung: Magnesium-L-Threonat Magtein®

blau weißes Packshot Magnesium-L-Threonat Magtein®
Portfolioerweiterung: Das neue Magnesium-L-Threonat Magtein® | Bild: Casida GmbH

Seit August 2026 erweitert Casida GmbH sein Sortiment um das Nahrungsergänzungsmittel Magnesium-L-Threonat Magtein®.

Pro Kapsel sind 680 mg Magnesium-L-Threonat enthalten. Das Produkt ist in einer Packungsgröße von 90 Kapseln unter der PZN 20516929 über Apotheken erhältlich.

Herstellerangaben zufolge ist das Produkt vegan und frei von Zusatzstoffen wie Aromen, Farbstoffen, Stabilisatoren, Füllstoffen und Konservierungsmitteln. Quelle: PM Casida GmbH 

Telefonische Krankschreibung soll bleiben

AOK-Chefin Carola Reimann hat die telefonische Krankschreibung, insbesondere während Infektionswellen, als sinnvolle Möglichkeit verteidigt.

Veränderungen beim Krankschreibungsverhalten der Ärzte habe es während der Corona-Pandemie nicht gegeben. Auch Hinweise auf eine missbräuchliche Nutzung der telefonischen Krankschreibung seien nicht festzustellen, so Reimann.

Die schwarz-rote Koalition hatte Anfang Juli angekündigt, die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung abschaffen und die Pflicht zur Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits ab dem ersten Krankheitstag einführen zu wollen.

Eine Rückkehr zur AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag bezeichnete Reimann als nicht sinnvoll. Bereits heute könnten Arbeitgeber verlangen, dass Beschäftigte schon am ersten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen. Quelle: dpa 

Informationsschreiben zu Carbamazepin Aristo 300 mg: Fehlerhafte Angabe der Darreichungsform

Die Firma Aristo Pharma GmbH berichtet in einem Informationsschreiben über einen Druckfehler auf der Umverpackung von Carbamazepin Aristo 300 mg Retardtabletten, 200 Stück (PZN 00612298), mit den Ch.-B.: 2220988, 2221011 und 2222444.

Nach Angaben der Firma wird auf der Umverpackung im Bereich der N-Kennzeichnung die Darreichungsform irrtümlich als „Filmtabletten“ statt richtigerweise „Retardtabletten“ angegeben. Auf den Blistern und in der Packungsbeilage ist die Darreichungsform korrekt angegeben.

Laut Firma besteht kein Risiko für Patienten, ein Rückruf ist daher nicht erforderlich. Betroffene Packungen können weiterhin uneingeschränkt abgegeben werden. Quelle: AMK