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PTAheute-Pinnwand KW 26/2026: Cannabis-Zulassung & Neugeborenen-Hörscreening

Angepasste Vorgaben für Neugeborenen-Hörscreening
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Vorgaben für das Neugeborenen-Hörscreening angepasst. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, beruhen die Änderungen auf Erkenntnissen aus Evaluationen der bisherigen Abläufe sowie auf aktuellen internationalen Empfehlungen. Ziel ist es, die Qualität der Früherkennung angeborener Hörstörungen zu verbessern.
In Deutschland werden dem Bericht zufolge etwa zwei von 1.000 Kindern mit einer Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit geboren. Das Neugeborenen-Hörscreening wird seit 2009 von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten. Dabei kommen für die Untersuchung die Messung otoakustischer Emissionen oder die Hirnstammaudiometrie zum Einsatz.
Bislang musste ein auffälliges Ergebnis der Erstuntersuchung zwingend durch eine Hirnstammaudiometrie kontrolliert werden. Nach Angaben des G-BA zeigte die Evaluation der bisherigen Praxis jedoch, dass diese Vorgabe häufig eine Hürde darstellte und Kontrolluntersuchungen teilweise ausblieben. Künftig kann deshalb für Erst- und Kontrolluntersuchung dasselbe Messverfahren verwendet werden. Damit ist die Messung otoakustischer Emissionen auch als Kontrolluntersuchung zulässig.
Zudem darf die Erstuntersuchung künftig maximal drei Testversuche pro Ohr umfassen. Damit wird berücksichtigt, dass die Untersuchung beispielsweise durch Unruhe des Neugeborenen oder Flüssigkeit im Gehörgang erschwert werden kann. Außerdem wird klargestellt, dass auch einseitig auffällige Befunde eine Kontrolluntersuchung und gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik erfordern. Quelle: https://www.aerzteblatt.de/news/vorgaben-fur-neugeborenen-horscreening-angepasst-466bf690-213d-4405-96f9-3237501c75b2
Chargenrückruf: Timo-Vision® 0,5% Augentropfen, Lösung, 1x5 ml und 3x5 ml
Die Firma OmniVision GmbH ruft folgendes zurück: Timo-Vision® (Timolol) 0,5% Augentropfen, Lösung, 1x5 ml und 3x5 ml (PZN 06790032 und 06790049) mit der Ch.-B.: 24F024.
Grund des Rückrufs ist, dass im Rahmen einer routinemäßigen Stabilitätsanalyse der genannten Charge Abweichungen der Laufzeitspezifikation bei den Parametern Gehalt und Osmolalität festgestellt wurden.
Es soll beachtet werden, dass diese Charge bei beiden Packungsgrößen verwendet wurde.
Apotheken werden gebeten, ihre Warenbestände zu überprüfen und noch vorhandene Packungen ausreichend frankiert zur Gutschrift an die folgende Adresse zurückzusenden, die Erstattung der Portokosten erfolgt Quelle: AMK :
Loxxess Pharma GmbH - Retourenabteilung
Oberheisinger Straße 11
93073 Neutraubling
Neu in Apotheken: Deumavan®-Pflegebox für onkologische Patientinnen

Der Hersteller Kaymogyn GmbH informiert über die Einführung einer kostenfreien Deumavan®-Pflegebox für Apotheken, die pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) im Bereich Onkologie anbieten.
Die Box soll die Beratung von Patientinnen unterstützen, die im Rahmen einer Krebstherapie von Haut- und Schleimhautbeschwerden betroffen sind.
Sie enthält Mustergrößen verschiedener Deumavan®-Produkte zur Intimhaut- und Schleimhautpflege sowie eine Informationsbroschüre zu therapiebedingten Beschwerden und begleitenden Pflegemaßnahmen.
Die Pflegebox ist für den Einsatz in der Betreuung betroffener Patientinnen vorgesehen und soll die Ansprache entsprechender Beschwerden im Beratungsgespräch erleichtern. Quelle: PM dpmed GmbH
Rückenschmerzen: Cannabis-Fertigarzneimittel jetzt zur Therapie zugelassen
Das Münchner Biopharmaunternehmen Vertanical hat in Deutschland die Zulassung für das Cannabis-Fertigarzneimittel Exilby zur Behandlung chronischer Kreuzschmerzen mit neuropathischer Komponente erhalten. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, soll das Präparat ab September in Deutschland und Österreich verfügbar sein. Die Zulassung gilt zunächst nur in diesen beiden Ländern.
Bei Exilby handelt es sich um ein standardisiertes Cannabis-Vollspektrumextrakt, das ausschließlich auf ärztliche Verschreibung erhältlich ist und anschließend in der Apotheke bezogen werden kann, wie das Unternehmen mitteilte. Quelle: https://www.aerzteblatt.de/news/cannabis-fertigarzneimittel-erhalt-zulassung-zur-ruckenschmerzbehandlung-6d920479-486b-4b6c-8689-6f0fe38ae43c?utm_medium=email&utm_source=CR&utm_campaign=NL-DAE_Tagesaktuelle-Nachrichten&utm_content=Mailing_20260615
Chargenrückruf: Nystatin Holsten Suspension, 24 ml und 48 ml
Die Firma Holsten Pharma GmbH ruft folgendes zurück: Nystatin Holsten Suspension, 24 ml und 48 ml (PZN 00709460 und 00710204) mit den Ch.-B.: 2503221 (24 ml) und 2503222 (48 ml).
Grund des Rückrufs ist, dass im Rahmen einer Stabilitätsuntersuchung des Arzneimittels ein Nystatin-Wirkwert unterhalb der Spezifikation festgestellt wurde.
Apotheken werden gebeten, ihre Warenbestände zu überprüfen und noch vorhandene Packungen ausreichend frankiert zur Gutschrift an den zuständigen Logistik-Dienstleister zurückzusenden, die Erstattung der Portokosten erfolgt Quelle: AMK :
Kyberg Pharma Vertriebs-GmbH
(Retourenabteilung)
Hienlohestraße 24
83624 Otterfing
Sonnenschutzspender jetzt in Apotheken verfügbar

Die Beiersdorf AG stellt bis September deutschlandweit in ausgewählten Apotheken Sonnenschutzspender zur Verfügung.
Diese sind mit der Eucerin Oil Control Body Sun Gel-Creme LSF 50+ befüllt und sollen Kunden eine Möglichkeit bieten, den Sonnenschutz direkt vor Ort zu testen und bei Bedarf aufzufrischen.
Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärte, soll das Angebot die Bedeutung regelmäßigen UV-Schutzes unterstreichen und Beratungsgespräche in der Apotheke zum Thema Sonnenschutz unterstützen. Die Spender werden im HV-Bereich platziert und stehen zur freien Entnahme bereit. Quelle: PM we love pr GmbH
Ebola-Ausbruch im Kongo verschärft sich
Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Nach Informationen der dpa haben die Behörden inzwischen mehr als 1.000 bestätigte Infektionen gemeldet.
Während bislang 100 Erkrankte als genesen gelten, befinden sich derzeit noch 365 Patienten in Krankenhäusern und Isolierstationen. Mindestens 254 Menschen sind bislang an den Folgen der Krankheit gestorben. Die Todesfallquote liegt damit aktuell bei rund 25 Prozent.
Gesundheitsbehörden sehen vor allem die unzureichende Nachverfolgung von Kontaktpersonen als großes Problem. Derzeit werden lediglich 58 Prozent der Kontakte bekannter Ebola-Fälle überwacht. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) müssten jedoch mindestens 90 Prozent identifiziert und beobachtet werden, um Infektionsketten wirksam zu durchbrechen.
Der Informationsquelle zufolge bereitet Fachleuten der derzeit zirkulierende Bundibugyo-Stamm des Ebola-Virus besondere Sorge. Gegen diese Virusvariante stehen bislang weder ein zugelassener Impfstoff noch eine spezifische Therapie zur Verfügung. Quelle: dpa
Chargenrückruf: Pramipexol-neuraxpharm 0,35 mg Tabletten, 100 Stück
Die Firma neuraxpharm Arzneimittel GmbH ruft folgendes Arzneimittel zurück: Pramipexol-neuraxpharm 0,35 mg Tabletten, 100 Stück (PZN 07409011) mit der Ch.-B.: V0086.
Grund des Rückrufs ist, dass im Rahmen einer Routine-Stabilitätsuntersuchung eine geringfügige Abweichung von der Spezifikation im Parameter Gehalt festgestellt wurde.
Apotheken werden gebeten, ihre Lagerbestände zu überprüfen und mithilfe einer Vernichtungserklärung bis zum 2. Juli 2026 mitzuteilen, wie viele Packungen sich am Lager befinden, per E-Mail an rueckruf@neuraxpharm.de. Quelle: AMK
Neu im Sortiment: Folsäure Hevert 400/800 µg

Hevert Arzneimittel informiert über die Erweiterung seines Vitamin-B-Sortiments um Folsäure Hevert 400/800 µg, das ab Mitte Juli in Apotheken erhältlich ist.
Eine Tablette enthält 400 µg Folsäure. Je nach individuellem Bedarf werden ein bis zwei Tabletten täglich empfohlen (400 bis 800 µg). Erhältlich ist das Präparat in einer Packung mit 120 Tabletten (PZN 20584629).
Das Präparat wird laut Angaben des Herstellers in Deutschland hergestellt, ist vegan, frei von Farb- und Konservierungsstoffen sowie zucker- und glutenfrei. Quelle: PM WEFRA LIFE SOLUTIONS GmbH